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An Petterssons Messlatte sind bislang alle Imports gescheitert

Diese Spieler haben in einer einzelnen NL-Saison am meisten gepunktet

Die National League ruht zurzeit und tut dies noch bis zum 15. September. Damit ist die Zeit gekommen, vorauszuschauen, natürlich aber auch einen Blick in die Geschichtsbücher zu werfen. Für die kommende Saison sind wieder einige interessante Imports in die Schweiz gekommen, die gerne einen neuen Punkterekord aufstellen würden.

Wir haben bei EliteProspects einmal herausgesucht, welche Spieler in den vergangenen 16 Jahren eine Wahnsinnssaison ablieferten und wie viele Punkte sie in einer Saison gesammelt haben. Deswegen haben wir ab der Saison 2010/11 die Top 10, bzw. aus gegebenem Grund Top 11, der meisten Punkte eines Spielers in einer Saison zusammengestellt.

11. Damien Brunner - damals EV Zug

Zum Schluss der Karriere spielte der ehemalige NHL-Profi beim EHC Biel, seine erfolgreichste Zeit in der Schweiz hatte er allerdings beim EV Zug. In der Saison 2011/12 sammelte er gleich 60 Scorerpunkte und legte in den Playoffs gleich 14 weitere Punkte nach. Wir ranken allerdings nach den Punkten, welche auch tatsächlich ins Topscorer-Ranking fliessen, daher ist Brunner nicht an sechster Stelle, sondern mit seinen 24 Toren und 36 Assists auf Rang 11.

10. Calvin Thürkauf - HC Lugano

Beinahe hätte Brunner die Top 10 geknackt, die 28 Tore von Calvin Thürkauf in der Saison 2023/24 gaben aber beim Gleichstand der Punkte den Ausschlag. Im Alter von 26 Jahren hatte Thürkauf eine herausragende Saison, musste sich aber tatsächlich von einem anderen Spieler geschlagen geben, der später in diesem Artikel zur Erwähnung kommt. Gleichzeitig ist Thürkauf auch der letzte Schweizer in dieser Auflistung.

9. Linus Omark - damals Genève-Servette HC

Der neunte Rang geht nach Schweden. Omark hatte über die Jahre zwei Aufenthalte in der Schweiz. Während beider wusste er zu überzeugen. Ähnlich wie zuvor bei Calvin Thürkauf reichten aber auch ihm in der Saison 2020/21 die 61 Scorerpunkte, zusammengestellt aus 22 Toren und 39 Assists, nicht, um Ligatopscorer zu werden. Omark wechselte nach dieser Saison nach Schweden, ehe er noch einmal für ein Jahr nach Genf zurückkehrte.

8. Perttu Lindgren - damals HC Davos

2013 wechselte der Finne nach Jahren in Nordamerika, Finnland und Russland ins Bündnerland. Dort wurde er bereits in der zweiten Saison Schweizer Meister, sein persönlich erfolgreichstes Jahr hatte er aber in der Saison drauf. 22 Tore und 40 Assists ergaben seine 62 Scorerpunkte, die zwar nicht zum Ligatopscorer reichten, ihm aber zur Auszeichnung zum NLA-MVP verhalfen.

7. Jan Kovár - EV Zug

Der Tscheche ist noch heute fester Bestandteil der Zuger Mannschaft und führt den EVZ auch als Captain aufs Eis. Seine mit Abstand beste Saison feierte der mittlerweile 36-Jährige 2020/21. Diverse Auszeichnungen gab es nach seinen insgesamt 78 Scorerpunkte, wovon ihm 63 in der Regular Season gelangen. Seit 2010 ist es keinem Spieler gelungen, mehr Punkte in einer kompletten Saison zu realisieren. Zusätzlich zu seiner schönen Anzahl an Punkten gab es mit dem EVZ die Meisterschaft.

6. Marcus Sörensen - HC Fribourg-Gottéron

Wir kommen zu jenem Mann, der in der Saison 2023/24 verhinderte, dass Thürkauf zum ersten Schweizer Ligatopscorer seit Pius Suter 2020 und zum dritten Schweizer überhaupt seit der Einführung 2002 wurde. Dem Schweden gelang in der Regular Season gefühlt alles und so toppte er die Werte des Lugano-Stürmers um drei Punkte. 31 Tore und 32 Assists waren es bei ihm, in den Playoffs punktete er fleissig weiter und verpasste den Rekord von Kovar nur um drei Punkte.

5. Roman Cervenka - damals SC Rapperswil-Jona Lakers

Ein Jahr nach Kovar wurde Roman Cervenka Ligatopscorer. Zwar ging der Titel schlussendlich an Zug, die Regular Season der Lakers ist allerdings kaum hoch genug einzustufen, schliesslich wurde die CHL erreicht. Dies lag vor allem auch am Tschechen, der gleich 64 Punkte sammelte. Neben seinen 20 Toren bewies er 44-mal hervorragende Übersicht und glänzte mit 44 Assists. Cervenka wurde anschliessend zum MVP gewählt.

4. Glen Metropolit - damals HC Lugano

Genau gleich viele Punkte wie Cervenka sammelte neun Jahre zuvor der Kanadier. Auch die Aufteilung der Punkte ist die genau gleiche, allerdings ging die Regular Season damals noch zwei Spiele weniger lang, wodurch Metropolit auch zwei Spiele weniger absolvierte. Besonders beachtlich ist diese Marke gemessen an seinen 38 Jahren, die er damals schon auf dem Buckel hatte. Es war übrigens nicht seine beste Saison, 2005/06 sammelte er vor seinem NHL-Abenteuer gar noch einen Punkt mehr.

3. Pierre-Marc Bouchard - damals EV Zug

Gerade einmal zwölf Tore hat der Kanadier in der Saison 2015/16 für den EVZ geschossen, konnte aber mit unglaublichen 55 Assists sein Punktekonto auf 67 Punkte hinaufschrauben. In den Playoffs gelangen ihm dann nur noch drei Tore und zwei Assists, wodurch er den damaligen Rekordwert von Linus Omark verpasste. Übrigens hat auch Perttu Lindgren, der weiter oben auf Rang 8 steht, in den Playoffs noch eingeholt.

2. Linus Omark - damals EV Zug

Omark zum Zweiten! Tatsächlich war die Saison in Genf nicht seine beste, sondern jene, die er 2012/13 für den EV Zug spielte. 17 Tore und 52 Assists ergaben 69 Punkte, was logischerweise zum Ligatopscorer reichte. Für Omark öffnete diese Saison erneut die Tür nach Nordamerika, wo er sich aber erneut nicht durchsetzen konnte und wie bereits erwähnt über Umwege in Finnland und Russland zurück in die Schweiz wechselte.

1. Fredrik Pettersson - damals HC Lugano

Es war eine ganz knappe Entscheidung an der Spitze, bei der einzig die höhere Anzahl an Toren das inner-schwedische Duell zugunsten des ehemaligen Lugano-Flügels entschieden hat. Pettersson traf in der Saison 2014/15 33-mal und bereitete weitere 36 Tore vor. Sowohl seine Tore als auch die Assists waren Bestwert, die meisten Tore hat er auch in der Saison darauf für Lugano und in der Saison 2017/18 für die ZSC Lions geschossen.

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2026-07-10 22:40:15