Die ZSC Lions haben sich bekanntlich zum zweiten Mal in Folge zum Meister gekürt. Bei unseren Top-10 Goalies stand mit Simon Hrubec ein Zürcher zuoberst. Mikko Lehtonen führte die Rangliste der Verteidiger an. Wird nun auch bei den Stürmern ein Zürcher zuoberst auf dem Treppchen stehen?
Hinweis: Beurteilt wurden nur Stürmer, welche mindestens 30 Spiele in der Saison 2024/25 bestritten haben.
Das Ranking beginnt mit einem Spieler des Genève-Servette HC. Markus Granlund absolvierte in der Regular Season nur gerade 39 Partien. Dabei war er allerdings äusserst produktiv und sammelte 47 Scorerpunkte. 21-mal durfte der Finne einen Treffer bejubeln, damit traf er im Schnitt mehr als in jedem zweiten Spiel. Es ist durchaus möglich, dass die Grenats die Regular Season in den Top-10 abgeschlossen hätten, wenn Granlund in allen 52 Spielen auf dem Eis gestanden wäre.
Der EV Zug sammelte ab Januar 2025 im Schnitt am zweitmeisten Punkte pro Spiel. Diese Form konnten die Zentralschweizer allerdings nicht mit in die Playoffs nehmen. Auch Lino Martschini kam in den Playoffs nicht in Fahrt und blieb in vier Spielen ohne Zähler. Dennoch ist der EVZ-Stürmer bei uns auf dem neunten Platz klassiert. Er zeigte eine starke Regular Season, führte die Zuger als Topscorer an und war einmal mehr ein verlässlicher Wert für Dan Tangnes. 18 Tore und 26 Assists wies er nach 47 Partien auf.
Die Jurassier verstärkten sich auf die Saison 2024/25 hin mit drei Finnen. Julius Nättinen, Oula Palve und Jerry Turkulainen stiessen zum Team aus Pruntrut. Nättinen und Turkulainen schlugen ein und waren in der Scorerliste der Liga plötzlich ganz vorne vorzufinden. Turkulainen wurde durch eine Verletzung zurückgebunden, während Nättinen in 52 Partien 22 Tore erzielte und 30 Assists sammelte. Nur Austin Czarnik vom SC Bern wies noch mehr Scorerpunkte auf.
Der Mann mit dem herausragenden Schuss ist seit dem letzten Sommer zurück in der National League. Nach fünf Jahren in der NHL ist Dominik Kubalik zum HC Ambri-Piotta zurückgekehrt und wusste von Beginn an zu überzeugen. Mit 27 Toren war er der beste Torschütze der Regular Season und hatte einen grossen Anteil daran, dass der HC Ambri-Piotta die Play-Ins erreichte. In der kommenden Saison wird er für den EV Zug auflaufen.
Im Playoff-Viertelfinal traf der HC Davos auf den EV Zug und setzte sich gleich mit 4:0 durch! Adam Tambellini machte dabei mit Hattricks in zwei der vier Partien auf sich aufmerksam. Bereits in der Regular Season hatte der Kanadier 22 Treffer erzielt, aber dank seiner Leistungen in den Playoffs konnte er sich in diesem Ranking noch um einige Plätze verbessern.
Platz 5: Marcus Sörensen | HC Fribourg-Gottéron
Der HC Fribourg-Gottéron und Marcus Sörensen, das passt! Der 33-Jährige kam zwar nicht an seine 63 Scorerpunkte aus der Regular Season 2023/24 heran, wusste aber dennoch zu überzeugen. In der Qualifikation wies der Schwede 43 Zähler in 45 Partien auf. In den Playoffs hatte er aber entscheidenden Anteil am Sieg gegen den SC Bern und an der engen Serie gegen den Lausanne HC. 14 Scorerpunkte in 14 Playoff-Spielen können sich sehen lassen.
Der Stürmer der ZSC Lions ist der zweite Schweizer in diesem Ranking nach Lino Martschini. Malgin ist für das Offensivspiel der Zürcher von enormer Wichtigkeit. Er versteht es, die Pucks zu verteilen und hat einen grossen Anteil an den beiden Meistertiteln und dem Sieg in der Champions Hockey League. In den Playoffs sammelte er 20 Scorerpunkte in 16 Partien. Nur Sven Andrighetto war in der entscheidenden Phase der Meisterschaft noch produktiver.
Kommen wir zum Podest und da folgt mit Théo Rochette gleich der nächste Schweizer. Der Stürmer des Lausanne HC absolvierte in der Regular Season 38 Partien und sammelte 31 Scorerpunkte. In den Playoffs konnte er sich noch steigern und kam auf elf Tore und sechs Vorlagen. Für die Offensive der Waadtländer ist der 23-Jährige äusserst wichtig und es stellt sich eigentlich nur die Frage, wann er die Chance in der NHL bekommt.
Der vierte und letzte Schweizer in diesem Ranking ist Sven Andrighetto. Der abschlussstarke Stürmer der ZSC Lions kann auf eine unglaubliche Saison zurückblicken. MVP in der Champions Hockey League, überragende Leistung in den Playoffs und dann auch noch eine starke Weltmeisterschaft gespielt. 22 Scorerpunkte sammelte Andrighetto in den Playoffs. Platz eins wird ihm einzig verwehrt, weil er in der Regular Season mit 39 Zählern nicht ganz so produktiv war.
In der Regular Season war Austin Czarnik einer der Gründe, weshalb sich der SC Bern am Ende auf dem dritten Platz klassierte. Die Mutzen haben einen tollen Transfer getätigt und Czarnik mit 56 Scorerpunkten eingeschlagen. Umso bitterer war sein Ausfall nach zwei Partien in den Playoffs. Ab der kommenden Saison wird er für den Lausanne HC auflaufen.
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