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Die Bestnote unter den Sportchefs teilt sich das Überraschungsteam mit dem Vizemeister

Die Noten der Sportchefs der National League für die Saison 2024/25

In der vergangenen Saison gab es von herben Enttäuschungen bis zu grossen Überraschungen die volle Bandbreite von Teamleistungen zu sehen. Den Grundstein für den Erfolg oder Misserfolg legten dabei die Sportchefs mit ihren Entscheidungen vor oder während der Saison. Wir benoten die Leistungen der Sportverantwortlichen in der Chefetage.

Hinweis: Die Benotung erfolgte aufgrund der Analyse verschiedener Faktoren wie Transfers, Trainerentscheidungen oder Abschneiden des Teams in der Saison 2024/25. Dabei wurden Schulnoten von 1 bis 6 verteilt.

Hnat Domenichelli (HC Lugano) | Note: 3

Es war eine Saison zum Vergessen für den HC Lugano. Zwölf Mal in Folge qualifizierten sich die Tessiner für die Playoffs und hielten die längste aktive Playoff-Serie aller National-League-Teams. Doch mit dem miserablen Abschneiden auf Platz 13 und dem Gang in die Playouts verpassten die Luganesi das angestrebte Ziel um Meilen.

Des Weiteren vollzog Sportchef Hnat Domenichelli einige Transfers im letzten Sommer. 15 abgewanderte Spieler wurden durch acht Neuzugänge ersetzt. Doch gerade von den neuen Importspieler wie Carl Dahlström, Radim Zohorna und Jiri Sekac erhoffte man sich deutlich mehr. Für Aufsehen sorgte auch die Verpflichtung von Free Agent Justin Schulz, der zuvor zwölf Jahre in der NHL spielte. Nach acht Spielen und sechs Scorerpunkten hängte Schultz die Schlittschuhe aber an den Nagel und verliess das in Seenot geratene er Schiff frühzeitig. Doch der wohl schmerzhafteste Abgang war Markus Granlund, der bei seinem neuen Klub komplett einschlug, dazu gleich mehr. 

Die Bianconeri trennten sich nämlich Mitte Januar von ihrem langjährigen Sportchef. Anfang März übernahm dann Janick Steinmann das sportliche Geschick in Lugano. 

Marc Gautschi (Genève-Servette HC) | Note: 4

Beim eben angedeuteten Transfer handelt es sich um den Wechsel von Markus Granlund zum Genève-Servette HC. Es war wohl der einzige Transfercoup, den Sportchef Marc Gautschi letzten Sommer landen konnte. Die Neuzugänge von NHL-Goalie Antti Raanta und Ambri-Topshot Michael Spacek erwiesen sich als komplette Fehlgriffe.

Nach dem Meistertitel 2022/23 und dem CHL-Triumph 2023/24 erfolgte ein stetiger Leistungsabfall. Doch schon in der Vorsaison glänzten die Aigles eigentlich nur in der Champions Hockey League und brillierten kaum in der Liga. Darauf folgte eine extrem enttäuschende Saison für die Servettiens, die am Ende auf Platz zwölf gemeinsam mit dem EHC Biel am frühsten in die Ferien verabschiedet wurden. 

Dass man mit Markus Granlund dennoch den zweitbesten Punkt-pro-Spiel-Spieler der Liga vorzuweisen hat, deutete darauf hin, dass der Sportchef alleine nicht "nur" schlechte Arbeit geliefert hat. Generell ist es kaum zu glauben, dass die Grenats drei Spieler unter den sieben besten Scorern der Liga hatten und dennoch dermassen schlecht abschneiden konnten.

Mit 47 Scorerpunkten aus 39 Spielen war Markus Granlund der Top-Neuzugang von Genf.

Reto Kläy (EV Zug) | Note: 4

Eigentlich verlief die Saison nicht schlecht für den EV Zug, der die Regular Season auf Platz vier abschloss und das mit der offensiv produktivsten Ausbeute der gesamten Liga. Doch genau von dieser Offensive kam im "Sweep" gegen Viertelfinalgegner Davos nur wenig bis gar nichts. Oftmals als Sündenböcke wurden die beiden Import-Neuzugänge Fredrik Olofsson und Gabriel Carlsson angesehen. In einer Kolumne von Reto Steinmann in der Luzerner Zeitung gar als "die grössten Transferflops der letzten Jahre" betitelt.

Positiv hervorzuheben sind sicherlich die Additionen von Daniel Vozenilek, Tim Wolf und Mike Künzle. Allesamt spielten sie über den Verlauf der Saison teils wichtige Rollen und trugen zum Teamerfolg in der Regular Season bei - ein Verdienst von Sportchef Reto Kläy. 

Ein grosser Pluspunkt ist zudem, dass man die Weichen für die Zukunft bereits früh stellen konnte. Einerseits wurden die Verträge von Teamstützen wie Jan Kovar, Tobias Geisser, Andreas Wingerli, Livio Stadler, Elia Riva und Nando Eggenberger bereits während der Saison verlängert, andererseits setzte Zug am meisten Nachwuchsspieler der gesamten Liga ein. Doch am Ende überwiegt halt die Chancenlosigkeit im Viertelfinale gegen Zauberlehrling Josh Holden und sein Team.

Martin Steinegger (EHC Biel-Bienne) | Note: 4.5

Apropos "Weichen für die Zukunft": Diese Aussage trifft wohl am genausten auf den EHC Biel zu, bei dem Sportchef Martin Steinegger vieles in die Wege leitete, mit dem Risiko, eine verkorkste Saison in Kauf zu nehmen, zugunsten des Ziels, den Verein langfristig zu stabilisieren. Die Bieler setzten hinter dem EVZ am zweitmeisten auf den eigenen Nachwuchs

Namhafte Abgänge wie jene von Mike Künzle, Yannick Rathgeb und Jesper Olofsson konnten zwar nicht adäquat ersetzt werden, dafür setzte man sonst in Biel auf Kontinuität. Selbst nach dem verfrühten Saisonende mit Platz elf zog man keine vorschnellen Entscheidungen über einen Trainerwechsel. Im Seeland wurde zwar der Handlungsbedarf in puncto Ausländerbesetzung verschlafen, doch im Büro der Sportverantwortlichen wurde zukunftsorientiert gearbeitet.

Patrik Bärtschi (SC Bern) | Note: 4.5

Die kürzliche Entlassung von Patrik Bärtschi in Bern kam durchaus überraschend, schloss der SCB doch die Regular Season auf dem dritten Platz ab, scheiterte knapp in der "Belle" an Fribourg-Gottéron und stellte mit Neuzugang Austin Czarnik den Ligatopscorer. Mit Waltteri Merelä und Victor Ejdsell wurden zudem zwei Leistungsträger von Bärtschi ins Boot geholt. Alle Sommer-Abgänge konnten zudem gut verkraftet werden.

Mit Ligatopscorer Austin Czarnik gelang Patrik Bärtschi ein Königstransfer. Nach nur einer Saison in Bern ist für ihn aber bereits wieder Schluss.

Abzüge gibt es sicherlich bei der Tatsache, dass sich die Bundesstadt als stetiger Unruhepol entwickelte. Nebengeräusche konnten oftmals nicht eingedämmt werden. Das angespannte Verhältnis zwischen Trainer Jussi Tapola und Topshot Dominik Kahun mündete im frühzeitigen Abgang des Deutschen. Zudem sorgte der Zuzug von Klotens Topscorer Miro Aaltonen für zusätzlichen Gesprächsstoff.

Julien Vauclair (HC Ajoie) | Note: 4.5

Die Handlungen von Julien Vauclair beim HC Ajoie lassen sich in zwei Punkte zusammenfassen: Die Ausländerbesetzung war top, die Kadertiefe an qualitativ erstklassigen Schweizern jedoch flop. Die besten acht Spieler der Ajoulots waren allesamt Importspieler, doch diese zeigten beachtliche Leistungen. Der finnische Stürmer Jerry Turkulainen führte als Vertreter des ewigen Tabellenschlusslichts bis zu seiner Verletzung souverän die Topscorerliste der NL an. Pierre-Édouard Bellemare gehört auch im Alter von 40 Jahren noch zu den besten Spielern der Liga und auch bei Julius Nättinen zeigte Vauclair sein goldenes Händchen.

Als taktischer Schachzug erwies sich nach dem miserablen Saisonstart die Trennung von Christian Wohlwend, sowie in der Folge ein Abkommen über einen Nicht-Aufstieg des EHC Olten, nachdem dieser in der Swiss-League angeheuert hatte. Mit Greg Ireland holte man sich einen erfahrenen Coach, der den Karren aus dem Dreck ziehen musste und die Saison unter dem Motto "Schadensbegrenzung" mittels Klassenerhalt beendete. In Porrentruy kann man sagen, dass der Sportchef mit den begrenzten Mitteln einiges herausholen konnte. Ohne Charisma könnte man sonst wohl kaum einen zweifachen SHL-Champion und 785-fachen NHL-Spieler in den Jura lotsen.

Janick Steinmann (SC Rapperswil-Jona Lakers) | Note: 4.5

Mit Roman Cervenka verliess der langjährige Topscorer und eine Identifikationsfigur den Verein im letzten Sommer. Einen gleichwertigen Ersatz zu finden ist ein Ding der Unmöglichkeit, dennoch sorgte Neuzugang Malte Strömwall als neuntbester Scorer der Liga für viel Freude bei den Fans.

Die Lakers scheiterten in der abgelaufenen Saison in der ersten Runde der Play-Ins, auch weil der Kader zu wenig tief besetzt war. Die Rosenstädter bringen zwei starke Linien aufs Eis, doch auf eine gesamte Saison waren sie nicht Playoff-reif. Zudem musste man nach sieben Niederlagen in Serie im Dezember die Reissleine ziehen mit Headcoach Stefan Hedlund. Unter Johan Lundsog retteten sich die Rapperswiler immerhin in die Play-Ins. Dafür mussten die Ostschweizer kurz vor dem Saisonende mit dem überraschenden Abgang von Sportchef Janick Steinmann einen herben Schlag einstecken. Mittlerweile wurde der vakante Posten mit Claudio Cadonau neubesetzt. 

Paolo Duca (HC Ambri-Piotta) | Note: 5

Paolo Duca gelang es in der Off-Season, den ehemaligen Ligatopscorer und NHL-Crack Dominik Kubalik erneut ins Tessin zu lotsen. Zudem erwies sich der Transfer von Chris DiDomenico während der Saison als absoluter Glücksgriff. Die beiden Spieler belegten am Ende die Plätze vier und fünf in der Scorerwertung der Liga.

Chris DiDomenico und Dominik Kubalik bildeten ein kongeniales Stum-Duo.

Zusätzlich stiessen die Leventiner bis in die zweite Runde der Play-Ins vor, in der man in einem offenen Schlagabtausch nach zwei wilden Partien hauchdünn gegen den EHC Kloten verlor. Sportchef Duca holt immer wieder das Bestmögliche aus seinen Mitteln heraus und beweist sein Geschick bei Transferüberlegungen. Einzig der zweifache teaminterne Topscorer Michael Spacek konnte nicht gehalten werden und mit Zuzug Jonathan Ang fehlte die sagenumwobene Harmonie der Ticinesi.

Gerd Zenhäusern (HC Fribourg-Gottéron) | Note: 5

Die Saison der Drachen glich einer Achterbahnfahrt. Nach einem verschlafenen Saisonstart zog Gerd Zenhäusern die Notbremse und entliess Trainer Patrick Emond. Bis zu jenem Zeitpunkt waren die Fribourger weit weg von einer Qualifikation für die Playoffs. Grosse Änderungen am Kader kamen dann erst im Verlaufe der Saison. Linden Vey und Jakob Lilja schenkte man viel Vertrauen, das sie auch zurückzahlten. Schliesslich führte Lars Leuenberger Fribourg-Gottéron bis in den Halbfinal und holte mit dem Spengler Cup den ersten Titel der Clubgeschichte. 

Somit lässt sich sagen, dass die Sportverantwortlichen ihr Team nicht gut genug vorbereiten konnten für die Saison, doch im Verlaufe der Regular Season die optimalen Anpassungen vollziehen konnten.

Pascal Müller (SCL Tigers) | Note: 5.5

Die Emmentaler gehörten zu den Überraschungsteams dieser Saison. Mittels Umweg über die Play-Ins forderte man schlussendlich den Quali-Sieger aus Lausanne bis ins siebte Spiel des Viertelfinals. Etwa durch die Akquise von Phil Baltisberger, Dario Allenspach Claude-Curdin Paschoud und Michal Kristof wurde dem Team Erfahrung und Tiefe verliehen. Die Tigers erkannten ihre Stärken und ein gepflegtes sowie konzentriertes Defensivspiel bildete den Grundstein einer erfolgreichen Saison.

Sportchef Pascal Müller setzte den Kader zusammen, während Headcoach Thierry Paterlini die Tigers bis in die Playoffs coachte. Im Emmental entfachte nicht nur ein Feuer, welches von den zahlreichen Fans vorgelebt wurde, sondern man konnte sich berechtigte Hoffnungen machen, sich auch mit den besten Teams der Liga auf Augenhöhe messen zu können. Alles in allem einwandfreie Arbeit die bei den Tigers geleistet wurde letzte Saison.

Jan Alston (HC Davos) | Note: 5.5

Der HCD-Sportchef hat im letzten Sommer seine Hausaufgaben gemacht und das Team gezielt verstärkt. Die Neuzugänge fruchteten. So konnte etwa Ersatztorhüter Luca Hollenstein mit soliden Leistungen Sandro Aeschlimann entlasten während 22 Spielen. Julius Honka entwickelte sich zu einem der besten Offensiv-Verteidiger der Liga. Vorne schlugen Filip Zadina, Adam Tambellini und Simon Ryfors komplett ein. Die drei Stürmer zusammen produzierten 105 Scorerpunkte.

Wurde in seiner ersten Saison direkt Topscorer der Davoser: Adam Tambellini.

Zusätzlich qualifizierte sich das Team von Josh Holden für den Halbfinal, in dem man zuvor den EV Zug gleich mit 4:0 vom Eis fegte. Doch es gilt auch anzumerken, dass die Davoser Importspieler zwar überragend gespielt haben, jedoch der Teamerfolg zu oft von ihren Leistungen alleine abhängig waren

Sven Leuenberger (ZSC Lions) | Note: 5.5

Sven Leuenberger hatte nach dem letztjährigen Meistertitel nicht wirklich viel zu tun, denn die Meistermannschaft blieb mehrheitlich identisch bestehen. Dass seine langfristige Arbeit einwandfrei war, zeigte sich darin, dass alle Spieler gehalten werden konnten und der Zett auch in dieser Saison souverän zum Meistertitel marschierte. Zusätzlich gewannen die Zürcher auch noch die Champions Hockey League. 

Eigentlich wurde in Zürich der Status-Quo im Vergleich zum Vorjahr beibehalten, das Team hat funktioniert. Als grossen Pluspunkt muss man Leuenberger die Trainerwahl nach dem überraschenden Abgang von Meistertrainer Marc Crawford anrechnen. Selbst nachdem zu Beginn die Kritik lauter wurde, stärkte er stets Marco Bayer den Rücken. Doch insgesamt war gar nicht mehr notwendig.

Notenmässig bleibt noch etwas Luft nach oben, weil zumindest bei der Kaderplanung in der Saison 2024/25 kaum grosse Punkte auf der Traktandenliste gestanden hatten. Der ZSC profitierte von der hervorragenden Vorarbeit aus den vorangegangenen Spielzeiten. 

John Fust (Lausanne HC) | Note: 6

Sportchef John Fust hatte in Lausanne trotz des amtierenden Vizemeistertitels einen turbulenten Sommer. Zahlreiche Leistungsträger wie Torhüter Connor Hughes, Verteidiger Christian Djoos oder Stürmer Miika Salomäki verliessen das Team. Im Verein setzte man dann das Vertrauen in Goalie-Jungspund Kevin Pasche, der eine überragende Saison zeigte. Zudem wurde die Verteidigung durch Gavin Bayreuther und David Sklenicka ergänzt. Im Sturm holte Fust ordentliche finnische Power durch Lauri Pajuniemi, Janne Kuokkanen und Ahti Oksanen. Zusätzlich konnte der Vertrag mit Shooting-Star Antti Suomela verlängert werden.

Erstmals überhaupt wurde der LHC dann Qualifikations-Sieger, zusätzlich stiess man erneut bis in den Playoff-Final vor und sicherte sich zum zweiten Mal in Folge die Vizemeisterschaft. In Lausanne wurde tadellos gearbeitet. Grossen Respekt erhält der Sportchef auch für den Umgang mit dem Langzeit-verletzten Lawrence Pilut, der sehr herzlich beim Team bleiben durfte, obwohl der Verteidiger zu keinem einzigen Einsatz kommen konnte. Es spricht für den starken Teamgeist des Vizemeisters.

Ricardo Schödler (EHC Kloten) | Note: 6

Einen herausragenden Job erledigte auch Ricardo Schödler beim EHC Kloten, der seine Mannschaft zu einem ernstzunehmenden Gegner formte und diese sich nach neun Jahren erstmals wieder für die Playoffs qualifizieren konnten. Und das alles, obwohl man als einzige Mannschaft in der Liga mit nur sechs Ausländern in die Saison startete. Doch der Schlüssel zum Erfolg lag nicht nur bei Ojamäki, Audette, Grégoire, Niku und Morley, sondern im gesamten Teamgebilde, in dem jeder einzelne mit Herz aufs gleiche Ziel hinarbeitete. 

Nach dem Skandal von Topscorer Miro Aaltonen, entliess man den finnischen Stürmer. Im Saisonendspurt krallte man sich dann Lakers-Stürmer Pontus Aberg und Jayce Hawryluk. Beide waren keine überragenden Transfers, fügten sich jedoch nahtlos ins Team ein. Trotz der zwölf Sommerabgänger konnte Sportchef Schödler in der Flughafenstadt ein Team zusammenstellen, das bis in den Viertelfinal vordringen konnte.

Nach neun Jahren der Playoff-Absenz formte Sportchef Ricardo Schödler ein wettbewerbsfähiges Team.

Cyrill Brandenberg EHC Biel-Bienne EHC Kloten Eishockey EV Zug Genève-Servette HC Gerd Zenhäusern HC Ajoie HC Ambri-Piotta HC Davos HC Fribourg-Gottéron HC Lugano Hnat Domenichelli Jan Alston Janick Steinmann John Fust Julien Vauclair Lausanne HC Marc Gautschi Martin Steinegger National League Paolo Duca Pascal Müller Patrik Bärtschi Reto Kläy Ricardo Schödler SC Bern SC Rapperswil-Jona Lakers SCL Tigers Sven Leuenberger ZSC Lions

2025-05-29 12:00:56