



























































































Lausanne HC vs. HC Fribourg-Gottéron in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.
Beide halten der Scheibe sehr viel Sorge. Die ersten Minuten des ersten Spiels gleichen bisher an ein Herantasten und die gefährlichen Chancen sind ausgeblieben. In der achten Minute starten die Lausanner von hinten den Angriff. Sie preschen in die offensive Zone. Fuchs sucht auf der der linken Seite direkt den Abschluss. Berra kann Schlimmeres verhindern. Nur eine Zeigerumdrehung später schliesst Seiler von der blauen Linie einfach Mal ab. Pasche wehrt ab und der Puck flattert gefährlich vor den Tor. Nicolet kommt fast noch an die Scheibe. In der 13. Minute wandert Bayreuther aufgrund eines Beinstellens auf die Strafbank. Die Fribourger nutzen dies eiskalt aus durch Samuel Walser, der vor dem Tor am Schnellsten reagiert. Nur 102 Sekunden später kann Lausanne durch Tim Bozon nach guter Vorarbeit von Raffl den Ausgleich erzielen. Mit diesem Stand geht es auch in die erste Pause.
Fribourg kann im Mitteldrittel leicht in die Offensive vorpreschen, während Lausanne an die Bande gedrängt wird und so Mühe hat, sich Torchancen zu erarbeiten. In der 23. Minute kommt Walser in die Offensive und sieht auf der linken Seite den heraneilenden Rathgeb. Der Verteidiger wird im letzten Moment noch Heldner am Abschluss gestört. Die Saanestädter gehen in der 33. Minute zum zweiten Mal in Führung durch Sprunger. Diese hält allerdings nur 23 Sekunden, denn Lausanne kann durch Prassl erneut ausgleichen. Berra sieht hierbei nicht allzu gut aus. Drei Zeigerumdrehungen später schiesst Fribourg den dritten Treffer durch Kilian Mottet, der Scheibe noch mit den Schlittschuh ablenkt. Da Lausanne im Mitteldrittel keine Antwort mehr darauf findet, nehmen die Saanestädter die knappe Führung mit in die Pause.
Die Fribourger halten die Lausanner draussen an der Bande. So können die Waadtländer den gewünschten Angriff nicht lancieren. Auch im weiteren Verlauf des Schlussdrittels versuchen sich ein drittes Rezept zu finden, um Berra zu bezwingen. Ab der 55. Minuten läuten die Lausanner die Schlussoffensive ein. Gegen Riat und Sklenicka kann sich Berra auszeichnen. Auf der anderen Seite kommt Maximilian Streule zu einer faustdicken Torchance für Fribourg. Bertschy sieht den heraneilenden Streule, der direkt abschliesst. Pasche kann Schlimmers verhindern. Der Torhüter macht danach Platz für einen sechsten Feldspieler. Bayreuther schiesst direkt von der blauen Linie auf das Tor. Der Schuss ist eine sichere Beute für Berra. Lausanne verliert das erste Mal auf heimischen Eis in den Playoffs. Fribourg gelingt wie im Viertelfinal gleich im ersten Spiel das Break und macht Lars Leuenberger zum 50. Geburtstag ein nettes Geschenk.
Samuel Walser, HC Fribourg-Gottéron
Walser ist heute an zwei Toren direkt beteiligt. Den Führungstreffer zum 0:1 schiesst er selber nach Vorabeit von Linden Vey. Das 1:2 durch Julien Sprunger bereitet der Stürmer entscheidend vor.
Jason Fuchs, Lausanne HC
Er steht sinnbildich für alle arrivierten Offensivkräfte der Lausanner. Von diesen ist heute zu wenig gekommen. Zudem stand Fuchs bei zwei Gegentreffern auf dem Eis.