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Nur einer übertrifft HCD-Verteidiger Michael Fora unter den fleissigsten Strafensammlern

Die grössten Bad Boys der National League

Die Regular Season ist zu Ende und die schönste Phase der Saison für Spieler und Fans beginnt. Deshalb ist es Zeit, die bisherige Saison unter die Lupe zu nehmen. Heute stehen die Bad Boys der National League im Zentrum.

10. Jan Kovar (EV Zug) - 57 Strafminuten

Ganz knapp ins Ranking aufgenommen wird der Zuger Captain Jan Kovar. In der Regular Season kassierte der 34-Jährige eine Spieldauerdisziplinarstrafe und 16 Zweiminutenstrafen. Hinzu kommen 36 Scorerpunkte in 48 Partien. Für die Zuger geht es in den Playoffs gegen den HC Davos um die Halbfinalqualifikation.

8. Daniel Vozenilek (EV Zug)- 58 Strafminuten

Auf dem geteilten achten Platz folgt bereits der nächste Zuger. Daniel Vozenilek hat während der Saison nicht nur mit seiner Torserie, sondern auch mit 29 Zweiminutenstrafen für Aufsehen gesorgt. Der Tscheche ist der einzige Spieler, der es ohne Spieldauerdisziplinarstrafe in die Top-Ten der Strafenkönige geschafft hat. Dazu hat er in der Regular Season 35 Scorerpunkte gesammelt.

8. Manix Landry (HC Ambri-Piotta) - 58 Strafminuten

Gleich viel Strafminuten wie Vozenilek hat Manix Landry vom HC Ambri-Piotta gesammelt. Diese hat er aber komplett unterschiedlich zum Zuger kassiert. Zwei grosse Strafen kassierte Landry in dieser Saison. Diese nahm er im selben Spiel, als er sich zuerst einen Crosscheck und daraufhin einen Faustkampf leistete und für beide Aktionen eine grosse Strafe erhielt. Auch auf dem Eis war Landry produktiv und sammelte 25 Punkte.

7. Jiri Sekac (HC Lugano)- 59 Strafminuten

Knapp vor den bisherigen Strafensammlern steht Jiri Sekac. Der Tscheche musste die Partie einmal vorzeitig verlassen und gleich zweimal für zehn Minuten auf der Strafbank Platz nehmen. Bereits in der letzten Saison, damals noch im Dress von Lausanne, war Sekac unter den grössten Strafensammlern vertreten. Sekac steht bei 29 Scorerpunkten in dieser Saison.

6. Daniele Grassi (HC Ambri-Piotta) - 61 Strafminuten

Auf dem sechsten Platz folgt mit Daniele Grassi ein weiterer Tessiner. Der Ambri-Captain hat sich den Grossteil seiner Strafminuten mit kleinen Bankstrafen eingehandelt. Einmal wurde der Routinier vorzeitig unter die Dusche geschickt. Er ist der erste Spieler, der sich über eine Stunde an Strafminuten eingehandelt hat. In 42 Partien kommt Grassi auf zehn Scorerpunkte.

5. Filip Zadina (HC Davos) - 66 Strafminuten

Der Davoser Spektakelspieler hat nicht nur mit seinen Toren, sondern auch zweimal mit grossen Strafen für Aufsehen gesorgt. Er läutet die Top-5 ein, wobei all jene Spieler zweimal vorzeitig Feierabend hatten. Der langjährige NHL-Spieler hat 34 Punkte auf seinem Konto und ist bereits der vierte Tscheche in dieser Auflistung.

Zadina sorgt nicht nur mit Dribblings und Toren für Aufsehen (Claudio Thoma/freshfocus).

4. Chris DiDomenico (HC Ambri-Piotta) - 71 Strafminuten

Sein Auftauchen in diesem Ranking erstaunt wohl die Wenigsten. Als Trashtalker und Bad Boy bekannt, musste Chris DiDomenico in dieser Saison 13 Mal eine kleine Strafe absitzen. Zweimal war für ihn die Partie vorzeitig zu Ende. In den letzten vier Jahren war er dreimal unter den grössten Strafensammlern. Nach seinem Wechsel während der Saison zu Ambri hat er aber auch spielerisch für Schlagzeilen gesorgt und in 35 Spielen 40 Punkte gesammelt. 

3. Valentin Pilet (HC Ajoie) - 78 Strafminuten

Nun gehen wir zum ersten Podestplatz. Diesen belegt Valentin Pilet von Tabellenschlusslicht Ajoie. Er musste noch eine Fünf- sowie eine Zweiminutenstrafe mehr als DiDo hinnehmen. Pilet ist tatsächlich der ersten Verteidiger in dieser Liste, nachdem die Plätze vier bis zehn allesamt von Stürmern belegt werden. Pilet war einer der Raufbolde beim "Boxkampf von Ajoie", als in einer einzigen Prügelszene mit dem Lausanne HC sagenhafte 60 Strafminuten ausgesprochen wurden.

2. Michael Fora (HC Davos) - 82 Strafminuten

Der HCD-Verteidiger kassierte durchschnittlich ziemlich genau zwei Strafminuten pro Partie, was auch mit seinem zweikampfbetonten Spielstil zusammenhängt. Zweimal war für ihn das Spiel schon früher zu Ende als für seine Teamkollegen. In 43 Partien sammelte der Verteidiger 15 Punkte. Zudem steht er bei einer Plus-15-Bilanz. 

1. Aurélien Marti (Lausanne HC) - 84 Strafminuten

Auch die Auszeichnung als Regular-Season-Strafenkönig geht an einen Verteidiger. Aurélien Marti sass mit insgesamt 84 Minuten am längsten auf der Strafbank. Mit 52 Partien hat er zusammen mit Manix Landry als Einziger alle Partie in dieser Saison in dieser Auflistung absolviert. Bereits zu Saisonhälfte war Marti mit 70 Minuten an der Spitze der Strafenliste. In der zweiten Saisonhälfte kassierte er somit nur noch sieben kleine Strafen.

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2025-03-09 23:00:07