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In der Punkteausbeute überragt unter den Offensiv-Duos auch ein Schweizer Verteidiger

Die Top Import/Schweizer-Duos der National League

Bekanntlich stehen in der National League fast immer sechs Import-Spieler auf dem Eis, doch daneben kommen zahlreiche Schweizer Spieler zum Einsatz. Wir werfen einen Blick auf die besten Schweizer/Import Duos auf Schweizer Eis.

Hinweis: Für die Analyse wurde je der beste Schweizer und der beste Import-Spieler eines Teams herausgepickt. Die Spieler müssen dabei nicht zwingend in derselben Linie zusammen spielen. Das Ranking wurde nach Anzahl Scorerpunkten erstellt und nicht nach dem Punkteschnitt. Kommt ein Duo auf gleich viele Punkte, so entscheidet jedoch der Punkteschnitt über die bessere Klassierung.

Platz 14: SCL Tigers | 57 Scorerpunkte

Bei den SCL Tigers blühte Dario Rohrbach diese Saison so richtig auf. Der Schweizer Stürmer führt dabei teamintern die Scoringliste mit 29 Scorerpunkten aus 48 Spielen an. Dabei konnte Rohrbach 9 Tore erzielen und sich 20 Assists gutschreiben lassen. Dahinter folgen die beiden Import-Offensivmänner Aleksi Saarela und Harri Pesonen, beide konnten exakt die gleichen Werte produzieren. Aus 47 Spielen sprangen je 17 Tore und elf Assists heraus. Rechnet man die Punkte zusammen, so müssen sich die Tigers-Akteure jedoch mit der schlechtesten Ausbeute der Liga begnügen.

Platz 13: EHC Biel-Bienne | 59 Scorerpunkte

Auf lediglich zwei Scorerpunkte mehr als die Emmentaler kommen die Seeländer. Johnny Kneubühler ist dabei der beste Schweizer Scorer. Der Offensivmann kommt auf 25 Scorerpunkte, während Toni Rajala mit 34 Scorerpunkten als Topscorer auf dem Eis steht. Mit einem Punkteschnitt von 0,627 schneidet das Duo im Vergleich zur Liga unterdurchschnittlich ab. 

Platz 12: EHC Kloten | 61 Scorerpunkte

Beim EHC Kloten ist Mischa Ramel mit 26 Scorerpunkten aus 47 Spielen der Top-Schweizer im Team. Der erst 21-Jährige machte einen starken Entwicklungsschritt diese Saison durch. Bei den Spielern mit ausländischer Lizenz führt trotz dreimonatiger Abwesenheit und dem Abgang zum SC Bern, immer noch Miro Aaltonen die Scoringliste an. Der Finne erzielte damals in 36 Spielen überragende 35 Scorerpunkte. Dahinter wäre Niko Ojamäki der zweitbeste Scorer, der Stürmer könnte Aaltonen mit seinen 32 Scorerpunkten wohl noch überholen. Mit einem Punkteschnitt von 0,734 wäre das Klotener-Duo in den Top-10, würde man den Punkteschnitt für das Ranking betrachten. 

Platz 11: HC Ajoie | 62 Scorerpunkte

Der HC Ajoie steht bereits vor dem Ende der Regular Season als Kandidat für die Playouts fest. Bei den Jurassiern könnte man bemängeln, dass die Punkteausbeute der Schweizer Spieler über die ganze Saison hinweg einfach mau war. Mit lediglich 12 Scorerpunkten war Marco Pedretti noch der beste Schweizer Spieler. Dafür konnten die ausländischen Spieler umso mehr zur Geltung kommen. Mit starken 50 Scorerpunkten aus 50 Spielen gehört der Finne Julius Nättinen zu den besten Spielern der Liga.

Julius Nättinen kann einem nur Leid tun. Beim Tabellenletzten schaffte es der Finne, sich derzeit als zweitbesten Scorer der Liga auszuzeichnen.

Platz 10: HC Fribourg-Gottéron | 65 Scorerpunkte

Beim HCFG gehört Gottéron-Urgestein Julien Sprunger noch immer zu den Leistungsträgern, konnte der Schweizer Stürmer doch seine Punkteausbeute aus der vergangenen Saison übertreffen und führt teamintern seine Mannschaft unter den Schweizer Spieler an. Seine 23 Scorerpunkte stehen den starken 42 Scorerpunkten von Topscorer Lucas Wallmark gegenüber. Mit insgesamt 65 Scorerpunkten landet das Duo knapp in den Top-10.

Platz 9: HC Davos | 66 Scorerpunkte

Der HC Davos muss derzeit einen ganz bitteren Ausfall verkraften, denn mit Enzo Corvi fällt der beste Schweizer Scorer bis zum Saisonende aus. Mit seinen präzisen Zuspielen konnte der Schweizer Nati-Spieler 27 Scorerpunkte sammeln, davon 24 als Vorlagengeber. Mit 39 Scorerpunkten spielt Topscorer Adam Tambellini derweilen eine starke Saison. Zusammen kommen die beiden Davoser Spieler also auf 66 Scorerpunkte.

Bitter für Davos: Enzo Corvi fällt verletzt für den Rest der Saison aus.

Platz 8: HC Ambri-Piotta | 69 Scorerpunkte

Trotz verhaltenem Start ist Rückkehrer Dominik Kubalik einmal mehr der überragende Mann bei den Leventinern. Der Import-Spieler aus Tschechien trägt nach fünf Jahren Absenz wieder das Flammentrikot und verdiente sich das mit 48 Scorerpunkten au 50 Spielen. Unter den Schweizer Akteuren ist Inti Pestoni mit 21 Scorerpunkten der Leader. Derweilen haben wir Manix Landry trotz vier Scorerpunkten mehr nicht berücksichtigt, da der Spieler trotz Schweizer Lizenz nicht über einen Schweizerpass verfügt.

Platz 7: ZSC Lions | 72 Scorerpunkte

Vom frisch gebackenen Champions-Hockey-League-Sieger kommt das Duo bestehend aus Sven Andrighetto und Derek Grant als erstes Team über die 70-Punkte-Marke. Der Schweizer Topshot konnte dabei 35 Scorerpunkte aus 42 Einsätzen ergattern, während der Kanadier mit zwei Scorerpunkten mehr auf dem Konto das Team als Topscorer anführt. Mit einem Punkteschnitt von 0,878 wäre das Zürcher Duo sogar auf Platz 4 im Ranking und unterstreicht die starke Saisonbilanz des Zett.

Platz 6: HC Lugano | 73 Scorerpunkte

Trotz Seuchensaison gibt es auch Spieler im Kader der Luganesi, welche keine schlechte Performance ablieferten. So etwa der beste HCL-Scorer Luca Fazzini mit seinen 38 Scorerpunkten oder der kanadische Importspieler Daniel Carr, welcher mit 35 Scorerpunkten ebenfalls auf sich aufmerksam machen konnte. Fazzini ist derweilen einer von nur drei Schweizer Topscorer in dieser Saison.

Luca Fazzini ist derzeit der beste Scorer der Luganesi in dieser Saison.

Platz 5: Lausanne HC | 77 Scorerpunkte

Der Tabellenführer landet mit seinem Duo in den Top-5 dieses Rankings. Damien Riat ist dabei der Schweizer, der punktemässig heraussticht. Aufseiten der Import-Spieler ist es Antti Suomela, welcher das beste Team der Regular Season derzeit als bester Spieler anführt. Beide verfügen über ähnlich starke Werte. Bei Riat sind es 37 Scorerpunkte, während Suomela auf 40 Scorerpunkte kommt.

Platz 4: Genève-Servette HC | 77 Scorerpunkte

Die miserable Saison der Genfer ist nur schwer nachvollziehbar, verfügen sie doch über viel individuelle Klasse. Sakari Manninen konnte sich schon 48 Scorerpunkte gutschreiben lassen und dies aus lediglich 44 Einsätzen. Unter den Schweizer Spielern liegt Vincent Praplan mit 29 Scorerpunkten ganz vorne. Obwohl das Duo der Grenats auf gleich viele Punkte kommt wie jenes vom LHC, liegen sie in diesem Ranking vor ihnen, konnten sie ihre Ausbeute doch in drei Spielen weniger erreichen. 

Platz 3: EV Zug | 79 Scorerpunkte

Auf das Podest der besten CH/Import-Duos schaffen es die beiden Leistungsträger des EV Zug. Lino Martschini ist dabei der alles überragende Mann. Mit seinen 44 Scorerpunkten trägt der kleinste Mann auf Schweizer Eis nicht nur das Topscorer-Outfit, sondern grüsst sogar von Platz 8 der Liga-Scorerwertung. Aber auch der tschechische Zuger Captain Jan Kovar hat zu alter Stärke zurückgefunden und glänzte diese Saison schon mit 35 Scorerpunkten.

18 Tore und 26 Assists - sackstarke Saison einmal mehr von Lino Martschini.

Platz 2: SC Rapperswil-Jona Lakers | 82 Scorerpunkte

Der derzeitige 11. der Tabelle kämpft zurzeit um das vorzeitige Saisonende. Doch zwei Spieler konnten in dieser Saison so richtig überzeugen. Aufseiten der Schweizer war das Tyler Moy, welcher sich mit 39 Scorerpunkten sicherlich auf den Notizzettel von Nati-Trainer Patrick Fischer für ein mögliches WM-Aufgebot gespielt hat. Teamintern führt jedoch der Schwede Malte Strömwall die Scorerliste an. Mit seinen 43 Scorerpunkten aus 45 Einsätzen konnte der Stürmer schon Spiele im Alleingang zugunsten der Lakers entscheiden.

Platz 1: SC Bern | 88 Scorerpunkte

Unter allen Top-Duos der Liga waren bis anhin Center oder Stürmer vertreten, nicht jedoch beim SC Bern. Dort brillierte mit Romain Loeffel nämlich der Schweizer Nati-Verteidiger. Starke 34 Scorerpunkte konnte sich Loeffel gutschreiben lassen bis anhin und sticht somit unter den Schweizer Spieler beim SCB zuoberst heraus. Natürlich ist jedoch auch der derzeit beste Scorer der Liga für den starken ersten Rang in diesem Ranking verantwortlich. Mit 54 Scorerpunkten (19 Tore und 35 Assists) ist der US-Amerikaner Austin Czarnik wohl der MVP der Regular Season und hatte massgeblichen Anteil am starken Abschneiden der Berner in dieser Saison. Derweilen macht man sich in der Bundesstadt jedoch sorgen, dass Czarnik die Playoffs aufgrund einer Verletzung verpassen könnte. Der Liga-Topscorer verletzte sich im Spiel gegen den HC Davos. 

Romain Loeffel jubelt zusammen mit Topscorer Austin Czarnik und Co. Sie formen das beste CH/Import-Duo der National League.

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2025-02-23 23:12:11