




























































































Lausanne HC vs. HC Lugano in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.
Nach einem furiosen Start musste Lugano schon bald wieder den nächsten Dämpfer einstecken. Eine Halbchance von Lausanne verwandelte sich in der 14. Minute plötzlich in die 1:0 Führung. Theo Rochette, der den Waadtländern zuletzt zwei Spiele gefehlt hatte, versüsste sich die Rückkehr mit einem unkomplizierten Direktschuss. Auch in der Folge hatten die Luganesi mehr vom Spiel, scheiterten aber mal für mal entweder an ihrer eigenen Ungenauigkeit oder an Torhüter Pasche. Der Wille bei den Tessinern, das Playoff-Rennen zu lancieren schien dazusein, jedoch bislang blieb das Zählbare auf der Strecke.
Im zweiten Drittel wurde schnell klar, das die kalte Dusche vom ersten Drittel keine Spuren bei den Tessinern hinterlassen hatte. Sofort nahmen sie das Zepter wieder in die Hand und kamen so bald zum Ausgleich. Bereits 5 Minuten nach Wiederanpfiff war es Import Dahlström, der eine Unsicherheit des sonst so sicheren Pasche ausnutzen konnte und die Tessiner so zurück ins Spiel brachte. Der Ausgleich löste den Knoten im Angriffsspiel des HCL, was sie mit gleich zwei Toren in einer Minute eindrücklich unter Beweis stellten. Die Lausanner waren in dieser Phase völlig von der Rolle und können sogar noch von Glück reden, nicht noch ein-zwei Tore mehr kassiert zu haben. Gegen Ende des Drittels konnte sich Lausanne zwar wieder leicht fangen, die Spielanteile blieben aber weiterhin auf der Seite der Tessiner. Mit der dem erkämpften Vorsprung im Rücken spielten sie die Minuten gekonnt runter und konnten so den 2-Tore Vorsprung mit in die zweite Drittelspause nehmen.
Das Schlussdrittel verlief dann lange weiter im Sinne der Tessiner. Die Minuten verstrichen und verstrichen und liessen die Playoffträume der Luganesi langsam wieder Auferstehen. Auch als sie in der 46. Minute, ausgelöst durch einen Fehler von Torhüter Huska, den Anschlusstreffer hinnehmen mussten gerieten sie nicht in Panik und konnten dass Geschehen weiterhin genügend kontrollieren. Erst in der 55. Minute, als Suomela und Mirco Müller nach einem kleinen Scharmützel in die Kühlbox mussten, passierte es. Nach dem Bully in der Lugano Zone zog Gavin Bayreuther trocken ab und fand das Loch in der Lugano Defensive haargenau. Der Ausgleich beflügelte die Fans in der Vaudoise Arena, die ihre Mannschaft in der Folge wild nach vorne peitschten. So kam es wie es kommen musste und der heute sehr auffällige Riat erlöste das Heimteam noch in der letzten Minute der regulären Spielzeit mit dem Siegtor! Somit erhält er das Polster auf den zweitplatzierten ZSC und nimmt dem HC Lugano wahrscheinlich endgültig die Chance, die Playoffs doch noch irgendwie zu erreichen.
Damien Riat. Der Lausanner wird zum Held des heutigen Abends, als er nach unermüdlichen Anrennen und etlichen Schussversuchen, in der letzten Minute doch noch zum Erfolg findet, und seinem Team 3 Punkte beschert.
Antti Suomela. Fällt in den Schlussminuten mehr durch Schwalben als durch Spielgeschick auf. Wird von Schiedsrichter Tscherrig aber prompt dafür bestraft.
Fehlpass Huska. Der Lugano Schlussmann will das Spiel schnell machen, spediert die Scheibe aber auf den Stock von TopScorer Suomela, was nach zwei Nachschüssen im Anschlusstreffer von Lausanne endet. Ein ärgerlicher und entscheidender Fehler im heute sonst sehr disziplinierten Abwehrverhalten von Lugano.