




























































































SC Bern vs. EHC Kloten in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.
Die Partie beginnt spannend, direkt gehen die Berner in die Offensive und wollen das erste Tor erzielen. Die Flughafenstädter kommen ihnen aber zuvor, bereits in der zweiten Minute trifft Pontus Aberg nach einem Querpass von Mischa Ramel zur Führung. Die Berner geben danach aber nicht auf, sie bleiben entschlossen und haben viele Möglichkeiten. Auch der EHCK vergibt gute Möglichkeiten, Adam Reideborn muss mit einer Stockparade den Puck sogar von der Linie klären. In der 16. Minute verursacht Elvis Schläpfer eine Strafe wegen eines Beinstellens und im darauffolgenden Powerplay trifft Keanu Derungs. Der Klotener kann die Scheibe im Netz unterbringen, nachdem Reideborn von schnellen Seitenwechseln vor seinem Kasten geschlagen wurde. In der letzten Minute des Drittels erhalten die Zürcher ihre erste Strafe, Grégoire stellt Baumgartner das Bein und muss in die Kühlbox. Die Strafe endet erst im zweiten Drittel, da die Berner in den verbleibenden 15 Sekunden nicht mehr das Tor in Überzahl erzielen konnten.
Im zweiten Drittel startet der SCB mit einem Spieler mehr, davon ist jedoch nichts zu sehen. Sie haben Mühe, sie kommen nicht zu Chancen. Der EHCK dagegen zeigt eine solide Leistung, sie scheinen die Bundesstädter zu dominieren und kontrollieren das Spiel. In der 25. Minute trifft Daniel Audette zum 0:3, das Spiel verläuft nur in eine Richtung, in Richtung eines Kloten-Siegs. In der 33. Minute hat Merelä eine gute Chance, einen ersten Aufreger der Berner im zweiten Drittel. Das startet eine enorme Aufholjagd der Berner, in der 35. Minute trifft Marco Lehmann durch einen Ablenker zum 1:3. Nur acht Sekunden später klingelt es bereits wieder im Kasten von Zurkirchen, Romain Loeffel trifft von der blauen Linie. Plötzlich steht es nicht mehr 0:3, sondern 2:3. Die Berner könnten den Schwung weiternehmen, auf dieser Welle der Euphorie reiten, aber Hardy Häman Aktell verursacht in der 37. Minute eine Strafe wegen Spielverzögerung. Auch in der Unterzahl können die Berner dagegenhalten, sie erhalten kein Tor mehr bis zur Pause und gehen mit einem 2:3-Rückstand ins Schlussdrittel.
Die Berner müssen im letzten Drittel noch ein Tor schiessen und setzen alles daran. Lange gelingt es ihnen nicht, aber in der 57. Minute erhält Kellenberger eine Strafe wegen Hakens. Das gibt den Bären die Möglichkeit, sie gehen All-In und nehmen auch noch Reideborn aus dem Kasten. Diese Taktik trägt Früchte, Czarnik trifft in der 58. Minute zum Ausgleich. Einen weiteren Treffer gibt es nicht mehr, es geht in die Verlängerung.
In der Verlängerung bleiben beide Mannschaften vorsichtig, sie wollen nicht den entscheidenden Fehler begehen. In der 62. Minute wird Aberg von Baumgartner in einem Laufduell umgerissen, er will eine Strafe haben, die ihm die Schiedsrichter nicht gewähren. Der Schwede ist auch zwei Minuten später involviert, er spielt einen Pass durch die Zone zu Audette, der dann die Scheibe einnetzen kann. Der EHCK gewinnt mit 3:4 n.V. in Bern.
Der beste Spieler auf dem Eis heute war Daniel Audette (EHC Kloten). Mit zwei Toren in der Partie hat er einen entscheidenden Beitrag zum Sieg seiner Mannschaft. In der 25. Minute trifft er zum 0:3, mit einem schnellen Gegenstoss und einem platzierten Schuss sticht er ins Berner Herz. Nach der grossen Aufholjagd schiesst er das wichtigste Tor der Partie, in der Overtime. Ein schöner Doppelpass mit Pontus Aberg führt zum entscheidenden Treffer.
Steve Kellenberger (EHC Kloten) hat mit einer idiotischen Aktion den EHC Kloten um einen Punkt beraubt. In einer spielentscheidenden Phase, vier Minuten vor Schluss, hakt er bei Victor Ejdsell ein und verursacht eine Strafe. Die Berner spielen daraufhin mit sechs Feldspielern und erzwingen das Ausgleichstor. Die Zürcher müssen danach in die Overtime und haben einen Punkt weniger erzielt.
In der 58. Minute beendet Czarnik die Aufholjagd der Berner und trifft zum Ausgleich. Er kommt mit Tempo in die Offensivzone und spielt die Scheibe zu Victor Ejdsell auf die linke Seite. Er beendet allerdings seinen Lauf nicht, sondern rennt weiter vors Tor. Dorthin spielt auch der Schwede Ejdsell mit viel Kraft den Puck. Der US-Amerikaner hält nur noch seinen Stock in den Pass, dadurch wird die Scheibe abgelenkt und springt über dem Schoner von Zurkirchen ins Netz. Diese Aktion rettet den Bundesstädter einen Punkt.