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Dicht gefolgt von den Tschechen, überragt der 'Hitzkopf' sie jedoch alle

Die zehn besten NL-Scorer der letzten fünf Saisons

Wir werfen einen Blick auf die zehn besten National-League-Scorer der letzten fünf Saisons. In der Beurteilung betrachten wir jene Spieler, die seit der Saison 2020/21 bis heute am meisten Scorerpunkte während der Regular Season liefern konnten. Betrachtet werden dabei sowohl Goals als auch Assists. Bei Punktegleichstand entscheidet die Anzahl benötigter Spiele.

Die Daten stammen von Elite Prospects. In der Analyse wurden nur die Regular-Season-Spiele betrachtet. Der Betrachtungszeitraum beläuft sich vom Saisonstart 2020/21 bis zum 12. Januar 2025.

Platz 10: Luca Fazzini (HC Lugano) | 168 Scorerpunkte

Auf dem zehnten Platz der besten Regular-Season-Scorer der letzten fünf Saisons landet der langjährige Stürmer des HC Lugano, Luca Fazzini. Zwar liegt er punktemässig gleichauf mit zwei weiteren Spielern, hatte aber mit 242 Einsätzen die meisten Spiele absolviert. 83 Tore und 85 Assists konnte der gebürtige Luganesi für seinen Heimatklub in dieser Zeit sammeln. Der Assistenz-Captain gehört auch in dieser Saison zu einer der wenigen Konstanten im Spiel des aktuellen Tabellenvorletzten. 

Platz 9: Enzo Corvi (HC Davos) | 168 Scorerpunkte

Es sind die langjährigen Grössen eines Vereins, welche über Jahre hinweg abliefern, so auch in Davos mit Enzo Corvi. Der 32-jährige Bünder konnte sich ebenfalls 168 Scorerpunkte ergattern, brauchte aber im Gegensatz zu Fazzini 24 Spiele weniger, um diese Marke zu erreichen. Der Schweizer Nationalspieler glänzte in dieser Zeit vor allem als Vorlagengeber, konnte der Center doch 133 Mal ein Tor einleiten.

Platz 8: Sven Andrighetto (ZSC Lions) | 168 Scorerpunkte

Der letzte Spieler, welcher ebenfalls in dieser Zeitspanne 168 Scorerpunkte sammeln konnte, ist ZSC-Meisterheld Sven Andrighetto. Um dies zu erreichen brauchte er hingegen lediglich 201 Spiele. Erstaunlicherweise verfügt der 31-jährige Stürmer über die genau gleichen Werte wie Luca Fazzini, also 83 Tore und 85 Assists. Neben Teamkollege Denis Malgin, der mit Platz 12 die Top-Ten des Rankings knapp verpasst hat, bilden die Löwen somit eine der gefährlichsten Offensiven der Liga.

Platz 7: Ryan Gunderson (HC Fribourg-Gottéron) | 170 Scorerpunkte

Auf Platz sieben finden wir den ersten und einzigen Verteidiger dieser Liste. Der 39-jährige US-Amerikaner kam in seiner schlechtesten Saison immer noch auf sagenhafte 29 Scorerpunkte, währenddessen er zu seiner besten Zeit 45 Punkte sammeln konnte. In den letzten fünf Spielzeiten konnte sich Gunderson 170 Scorerpunkte gutschreiben lassen. Für einen Verteidiger sind dies extrem starke Zahlen, somit gehört Ryan Gunderson nicht nur bei Gottéron zu den Besten seines Fachs, sondern auch in der gesamten Liga.

Platz 6: Lino Martschini (EV Zug) | 179 Scorerpunkte

Lino Martschini ist der kleinste Spieler der Liga, dennoch stellte er so manche Topshots in den letzten Jahren in den Schatten. Mit 179 Scorerpunkten ist der Flügelflitzer mit dem exzellenten Schuss, ein absoluter Leistungsträger und Meisterheld im Team der Zuger. Seit mehreren Jahren trägt er als Assistenz-Captain das "A" auf der Brust und konnte in jeder Saison mindestens 30 Punkte sammeln. Dabei glänzte der 31-Jährige sowohl als Torschütze (75), als auch als Vorlagengeber (104).

Platz 5: Toni Rajala (EHC Biel-Bienne) | 182 Scorerpunkte

Der zweifache Weltmeister und einmaliger Olympiagold-Gewinner mit Finnland, Toni Rajala, darf natürlich nicht fehlen, denn auch er gehört nun seit fast zehn Jahren zu den besten Hockeykünstlern auf Schweizer Eis. 182 Scorerpunkte stehen auf dem Leistungsausweis Rajalas der letzten fünf Saisons, allesamt im Trikot des EHC Biel. Der Stürmer ist mittlerweile 33 Jahre alt, doch noch so frisch und in Scoring-Laune wie eh und je. Der sympathische Finne leistete Jahr für Jahr einen erheblichen Beitrag für den Erfolg der Seeländer.

Platz 4: Mark Arcobello (HC Lugano) | 184 Scorerpunkte

Zweifacher National-League-Champion, einmaliger NL-MVP, einmaliger NL-Topscorer - die Personalie Mark Arcobello muss man in der Hockeyszene der Schweiz nicht mehr vorstellen, denn der Name ist Programm. Mit 184 Scorerpunkten verpasst er zwar den Podestplatz, unterstreicht aber mit seinen Werten, welch ausserordentliche Leistungen der US-Amerikaner zuerst in Bern und anschliessend in Lugano abliefern konnte. Obwohl seine Leistungen über die Jahre etwas abflachten, gehört der Stürmer auch im Alter von 36 Jahren immer noch zu den Meistern seines Fachs.

Platz 3: Jan Kovar (EV Zug) | 213 Scorerpunkte

Auf dem Podest stehen alles Spieler, welche die 200-Punkte-Marke knacken konnten. Den Anfang macht dabei Jan Kovar. Der Captain des EV Zug ist ein Erfolgsgarant, gewann der Tscheche doch in jeder Liga, in der er spielte, bereits die Meisterschaft (in Tschechien, in der KHL, sowie in der National League). Kovar gehört zu den begnadetsten Spielern, welche je auf Schweizer Eis gespielt haben, dies unterstreichen seine 213 Scorerpunkte aus den letzten fünf Saisons. Sagenhafte 152 Assists kann der Überflieger der Saison 2020/21, als er sich mit 63 Punkten als MVP und Liga-Topscorer zum Meister gekrönt hat, vorweisen.

Platz 2: Roman Cervenka (SC Rapperswil-Jona Lakers) | 214 Scorerpunkte

Ausgestochen wird Kovar jedoch noch von seinem Landsmann und Lakers-Legende Roman Cervenka. Auch er gewann sowohl die tschechische Liga, als auch die KHL, kann sich dazu noch als zweifacher Weltmeister betiteln. Das Einzige, was ihm jedoch fehlt, ist der Meistertitel in der Schweiz.

Nichtsdestotrotz ist Cervenka wohl einer der besten Spieler, welche die Schweiz je zu Gesicht bekommen hat, bedenkt man, dass der Center seit dieser Saison nicht mal mehr in der Schweiz spielt und dennoch auf 214 Scorerpunkte kommt. Runter gebrochen auf seine 191 Spiele, wäre Cervenka sogar die unumstrittene Nummer eins, wenn man die Punkte pro Spiel ins Verhältnis setzt. Neben Marcus Sörensen und Linus Omark ist Roman Cervenka der einzige "Punkt pro Spiel"-Spieler, der über 100 Einsätze in den letzten fünf Saisons absolviert hat.

Platz 1: Chris DiDomenico (HC Ambri-Piotta) | 225 Scorerpunkte

Der Spieler, der sogar die übermächtigen Tschechen in den Schatten stellt und sich als bester Regular-Season-Scorer der letzten fünf Saisons betiteln darf, heisst Chris DiDomenico. Während der Offensivmann in der Schweiz zwar keine Teamerfolge feiern konnte und öfters auch aufgrund seines hitzigen Gemüts aufgefallen ist, muss man "DiDo" doch für seine Weltklasse-Leistungen von 225 Scorerpunkten aus 232 Spielen loben.

Im Trikot des SC Bern und des HC Fribourg-Gottéron erreichte der Kanadier in jeder Saison mindestens 41 Scorerpunkte. Auch in der Leventina beim HC Ambri-Piotta befindet sich der Punktejäger bereits wieder auf dem besten Weg mindestens 45 Punkte zu sammeln. Wie überragend seine Auftritte in den letzten Jahren waren, lassen wir mit einem Blick auf die Zahlen so stehen: 74 Tore und 151 Assists.

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2025-01-12 12:00:37