Importspieler nehmen in der National League seit vielen Jahren eine wichtige Rolle ein. Mittlerweile können sechs Spieler pro Team mit einer ausländischen Lizenz eingesetzt werden. Wir haben herausgesucht, welche Importspieler in der National League am meisten Partien bestritten haben.
Dabei zählen nur Spiele, welche mit einer Ausländerlizenz absolviert wurden. Sobald ein Spieler also den Schweizer Pass erhalten hatte, haben wir keine Spiele mehr dazugezählt.
Der US-amerikanische Stürmer wurde vom SC Bern in die Schweiz geholt und läuft mittlerweile für den HC Lugano auf. Seit 2016 spielt er in der National League und konnte bereits viele Scorerpunkte sammeln. 446 Zähler sind es und dazu kommen noch zwei Meistertitel.
An zehnter Stelle steht ein bekannter Finne, der aktuell noch für die SCL Tigers aufläuft. Neben den Emmentalern trug Pesonen in der National League auch das Trikot des Lausanne HC. Gerade bei den Emmentalern ist er zum Publikumsliebling herangewachsen.
Eine Legende des EHC Kloten finden wir auf dem neunten Rang. Tommi Santala wechselte 2008 zu den Flughafenstädtern und trug das Trikot bis 2018. Zwischenzeitlich absolvierte er einige Partien in der KHL für Metallurg Magnitogorsk. Mit 445 Scorerpunkten wusste er beim EHC Kloten zu überzeugen, was mit ein Grund war, weshalb sein Vertrag mehrmals verlängert wurde.
Die Karriere des Kanadiers nahm mit dem Schluss der Saison 2023/24 ihr Ende. Der Offensivverteidiger spielte in der National League für den HC Ambri-Piotta, den SC Bern, die ZSC Lions und schliesslich noch für die SC Rapperswil-Jona Lakers. Seine Schüsse von der blauen Linie waren gefürchtet.
Der ehemalige Schweizer Nationalspieler und Silberheld 2013 kam ursprünglich als Importspieler in die Schweiz und erhielt nach 547 Einsätzen den Schweizer Pass. Danach absolvierte Gardner fast noch einmal so viele Partien und ist mit 1075 Einsätzen in der National League Teil des 1000er-Clubs.
Der ehemalige finnische Offensivverteidiger machte das Powerplay des HC Lugano herausragend. Nummelin sammelte in mehreren Saisons mehr Scorerpunkte als er Spiele absolviert hatte. Das zeigt die unglaubliche Klasse, welche der Finne hatte. Mittlerweile ist er Assistenztrainer beim HC Ajoie und arbeitet mit seinem langjährigen Teamkollegen, Julian Vauclair zusammen.
Einen weiteren Finnen finden wir auf dem vierten Rang. Wie bereits Tommi Sanatala, ist auch Kimmo Rintanen eine Legende beim EHC Kloten. Zwischen 2001 und 2011 trug er das Trikot der Flughafenstädter und sammelte eine Vielzahl an Scorerpunkten. Seine letzte Saison der Karriere absolvierte er allerdings im Trikot des HC Lugano.
Die nächste finnische Legende folgt auf dem dritten Rang. Ari Sulander ist der letzte Finne in diesem Ranking. Der langjährige Schlussmann der ZSC Lions wurde 2011 Schweizer und erzielte als erster Torhüter ein Tor in der National League. Er war bei unzähligen Erfolgen der ZSC Lions der Schlüsselspieler. Darunter auch die Champions Hockey League 2009.
An zweiter Stelle steht der aktuelle Coach des HC Davos und ehemalige Bad Boy der Liga. Josh Holden spielte zu Beginn beim HC Fribourg-Gottéron. Nach zwei Saisons wechselte er ins Emmental und schliesslich zum EV Zug. Bei den Zentralschweizern wurde er zur Legende und stand bis 2018 auf dem Eis. Zwischenzeitlich wurde er Schweizer, absolvierte mit dem Schweizer Pass aber nur noch wenige NL-Spiele.
Der HCD hatte viele Importspieler unter Vertrag, an welche sich die Eishockeyfans sich heute noch erinnern. Einer davon ist sicherlich Josef Marha. Der Stürmer aus Tschechien absolvierte fast 700 Partien für den HCD und war massgeblich an fünf Meistertiteln beteiligt.
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