




























































































Genève-Servette HC vs. SC Rapperswil-Jona Lakers in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.
Nach der Entlassung von Trainer Hedlund scheint ein Ruck durch die Mannschaft der Lakers gegangen zu sein. Sie starten schwungvoll und setzen Genève-Servette von Beginn an unter Druck. In den ersten Minuten erspielen sie sich mehrere gute Chancen und zeigen sich in den Zweikämpfen deutlich bissiger, als das Heimteam. In der 6. Minute muss dann Captain Dünner auf die Strafbank, doch in Unterzahl gelingt den Lakers die verdiente Führung. Nach einem Fehler von Vatanen erobert Moy die Scheibe und legt für Wetter auf, der eiskalt abschliesst. Auch nach dem Tor bleiben die Lakers das bessere Team, spielen mit viel Tempo und stehen defensiv sicher. Genf hat Mühe, ins Spiel zu finden, und kommt kaum zu klaren Möglichkeiten. Kurz vor Drittelsende kassieren Pouliot und Lennström je zwei Minuten, wodurch die Lakers mit über 100 Sekunden doppelter Überzahl ins zweite Drittel starten können.
Die Lakers können die doppelte Überzahl zu Beginn des Drittels nicht nutzen. Danach entwickelt sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams zu Chancen kommen. Genf erhöht jedoch zunehmend den Druck und wird immer gefährlicher. Zur Spielhälfte hat Jooris die Riesenchance zum Ausgleich, doch Nardella rettet auf der Linie. Wenig später muss Moy auf die Strafbank, im darauffolgenden Powerplay gelingt Servette dann der verdiente Ausgleich. Palve spielt einen Querpass von hinter dem Tor durch den Slot auf Lennström, der die Scheibe ins offene Tor schiessen kann. Die Lakers versuchen zu reagieren und erspielen sich einige gute Möglichkeiten, doch Raanta lässt sich nicht bezwingen. Kurz vor der Pause muss Manninen wegen eines Stocks ins Gesicht von Baragano für 2+2 Minuten auf die Strafbank, somit können die Lakers auch das dritte Drittel in Überzahl beginnen.
Die Lakers können auch das Powerplay zu Beginn des dritten Drittels nicht nutzen. Kurz darauf muss Jensen wegen Beinstellens auf die Strafbank, und Genf schlägt im Gegensatz zu den Lakers in Überzahl zu. Manninen spielt den Puck quer durch die Zone zu Granlund, der direkt auf Jooris weiterleitet. Dieser steht frei und schiesst die Scheibe ins offene Tor zur 2:1 Führung für die Genfer. In der 53. Minute muss erneut ein Rapperswiler in die Kühlbox, doch wie schon im ersten Drittel gelingt den Lakers der Shorthander. Moy hält die Scheibe in der Zone der Genfer und spielt einen Pass in den Slot zu Maier, der eiskalt ins rechte obere Eck trifft. Beide Teams versuchen danach, defensiv sicher zu stehen, ohne zu viel Risiko einzugehen. Doch drei Minuten vor Schluss stehen sechs Lakers auf dem Eis, was zu einer weiteren Überzahlsituation für die Genfer führt. Doch diesesmal hält das Boxplay der Lakers und sie retten sich in die Verlängerung. In dieser haben zuerst die Lakers den Puck und kommen zu Chancen, doch 90 Sekunden vor Schluss muss Dünner erneut auf die Strafbank. Die Genfer werfen alles nach vorne und kommen zu mehreren guten Chancen, doch Nyffeler hält dicht und es geht ins Penaltyschiessen. Nach je sechs Schützen steht es 2:2. Als siebter Schütze läuft Granlund für die Genfer an und verwandelt, auf der anderen Seite verschiesst Aberg. Somit holen sich die Genfer den Zusatzpunkt. Insgesamt werden die Lakers für ihre starke Leistung schlecht belohnt. Besonders in den ersten beiden Dritteln waren sie das gefährlichere Team, müssen sich jedoch an der eigenen Nase nehmen. Sie hätten ihre Überzahlsituationen besser ausnutzen müssen. Genf hingegen sichert sich dank eines starken Powerplays zwei Punkte.
Tyler Moy (SC Rapperswil-Jona Lakers): Der Flügel der Lakers war heute der auffälligste Spieler auf dem Eis. Er gab die Assists zu beiden Shorthandern seines Teams. Beim 1:0 eroberte er die Scheibe von Vatanen und bediente Wetter, der zur frühen Führung traf. Auch beim 2:2 behielt Moy die Übersicht und fand Maier im Slot, der den Ausgleich erzielte. Darüber hinaus sorgte Moy immer wieder für gefährliche Aktionen vor dem Tor von Raanta und hatte mit 18:31 Minuten die meiste Eiszeit aller Rappi-Stürmer.
Das Powerplay der Lakers: Seit über fünf Spielen warten die Lakers auf einen Treffer in Überzahl, und auch heute blieb das Powerplay viel zu harmlos. Zwei Minuten doppelte Überzahl zu Beginn des zweiten Drittels blieben ebenso ungefährlich wie eine vierminütige Überzahl später im Spiel. Wären die Lakers in diesen Situationen erfolgreich gewesen, hätten sie die Partie heute wahrscheinlich gewonnen.
6. Minute, Tooor für die Rapperswil-Jona Lakers, 0:1 durch G.Wetter
Die Genfer haben die Scheibe unter Kontrolle im eigenen Drittel. Moy setzt Vatanen unter Druck, der den Puck verliert. Moy reagiert schnell und spielt die Scheibe backhand vors Tor, wo Wetter völlig frei steht und Raanta mit einem platzierten Abschluss bezwingt.
31. Minute, Tooor im Powerplay für Genève-Servette HC, 1:1 durch T.Lennström
Palve spielt einen Querpass von hinter dem Tor durch den Slot zu Lennström. Nyffeler schafft es nicht schnell genug sich zu verschieben, und Lennström kann den Puck ins offene Tor befördern.
47. Minute, Tooor im Powerplay für Genève-Servette HC, 2:1 durch J.Jooris
Manninen spielt einen Pass von der blauen Linie durch die gesamte Zone der Lakers zu Granlund, der direkt quer zu Jooris weiterleitet. Dieser steht frei und schiesst den Puck ins offene Tor. Das ging den Lakers eindeutig zu schnell.
54. Minute, Tooor für SC Rapperswil-Jona Lakers, 2:2 durch F.Maier
Die Lakers erzielen den zweiten Shorthander des Spiels! Moy hält die Scheibe in der Zone der Genfer und behält die Übersicht. Er spielt den Puck auf den freistehenden Maier im Slot. Maier zieht ab und trifft herrlich ins rechte obere Eck.