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Boxkampf zwischen Ajoie und Lausanne führte zu minutenlanger Unterbrechung

Sagenhafte 68 Strafminuten im ersten Drittel zwischen dem HCA und dem LHC

Ein bis dato ereignisarmes Spiel zwischen dem HC Ajoie und dem Lausanne HC nahm durch ein Handgemenge an Fahrt auf. Das Geschehen auf dem Eis wurde im wahrsten Sinne des Wortes zum Kampf. Nicht weniger als 60 Strafminuten entsprangen alleine aus einer Spielsequenz.

In der 14. Spielminute zwischen Ajoie und Lausanne kam es zu einem Handgemenge zwischen mehreren Spielern vor dem Tor Ajoies. Auf Seiten von Ajoie war vor allem Valentin Pilet ein Aggressor, welcher sich mit Lausannes Topscorer Antti Suomela anlegte. Doch auch Thomas Thiry und Bastien Pouilly mischten sich ein. Auf der Gegenseite setzten sich Gavin Bayreuther und Damien Riat zur Wehr. Vor allem Bayreuther hatte es ebenfalls faustdick hinter den Ohren und langte kräftig zu.

Nach minutenlanger Unterbrechung schickten die Schiedsrichter Marc Wiegand und Lars Arpagaus die beiden Streithähne Pilet und Bayreuther unter die Dusche. Was folgte, war eine rekordverdächtig hohe Anzahl an 60 Strafminuten, alleine aus diesem Techtelmechtel. Insgesamt kam es im gehässigen ersten Spielabschnitt auf zusammengerechnete 68 Strafminuten.

Aus dem Gerangel entsprang eine Überzahlsituation für den LHC, welche das Team von Geoff Ward gleich zur 1:0-Führung nutzte. Doch die Partie war an Dramaturgie kaum zu überbieten. Lausanne führte bis kurz vor Schluss mit 3:2, wobei alle fünf Tore im Powerplay erzielt wurden. Doch 34 Sekunden vor dem Ende der Partie traf Philip-Michaël Devos zum Ausgleich für Ajoie. Und es kam wie es kommen musste, der HC Ajoie gewann die Partie in der Overtime, natürlich wieder aufgrund eines Powerplay-Tores.

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2024-12-07 22:24:36

Event

07.12.2024 19:45
HC Ajoie 4:3 Lausanne HC

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