Der EV Zug sicherte sich mit einem 3:2-Sieg in der Overtime am Mittwochabend zwei Punkte auswärts beim HC Ambri-Piotta. Diverse EVZ-Spieler mussten das Eis aber vorzeitig verlassen. Die Zuger beklagten aber nicht als einzige Mannschaft Ausfälle.
Dem EV Zug klebte das Verletzungspech auswärts in der Leventina förmlich an den Schlittschuhen. Man kann getrost von einem Exodus sprechen, in solch grossen Strömen verliessen die Zuger das Eis vorzeitig in Richtung Kabine. Die beiden Verteidiger Livio Stadler und Dominik Schlumpf konnten beide schon im Verlauf des Startdrittels nicht mehr mittun. Auch Sven Leuenbergers Eiszeit überstieg die Marke von zwei Minuten nicht, bevor für ihn Feierabend war. Im weiteren Spielverlauf musste auch Grégory Hofmann das Handtuch werfen. Zwischenzeitlich liess sich gar Jan Kovar noch pflegen, der Tscheche bis aber auf die Zähne und konnte die Partie beenden und erzielte gar noch den Siegtreffer.
Nicht nur der EV Zug beklagte Ausfälle. Der EHC Kloten verlor im Mittelabschnitt Stürmer Axel Simic. Ein Stockschlag von Marco Maurer setzte den Offensivmann der Flughafenstädter ausser Gefecht. Beim HC Lugano konnte Importstürmer Radim Zohorna im Mittelabschnitt nicht mehr mittun. Sowohl bei den vielen Ausfällen des EVZ, als auch bei Simic und Zohorna wird man gespannt verfolgen, ob von den Clubs in den nächsten Tagen ein Update kommen wird. Allen wird sicherlich die bevorstehende Länderspielpause in die Karten spielen.
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