




























































































HC Fribourg-Gottéron vs. HC Lugano in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.
Fribourg startet motiviert in die Partie und geht schon in der zweiten Spielminute in Führung. De la Rose beweist Übersicht und spielt von hinter der Grundlinie die Scheibe in den Slot, dort steht DiDomenico goldrichtig und netzt zur Führung ein. Die Luganesi finden danach immer besser in die Partie und erspielen sich einige Chancen, in der elften Spielminute trifft Arcobello mit seinem Ablenker jedoch nur den Pfosten. Das Spiel ist sehr flüssig und es gibt kaum Unterbrüche, die grosse Unterhaltung und die gefährlichen Torszenen sind aber Mangelware und kaum vorhanden. Die Fribourger halten die Führung aufrecht und gehen mit 1:0 in die erste Pause.
Zu Beginn des Mittelabschnitts reisst Lugano das Spielgeschehen an sich und sucht den Ausgleichstreffer. In der 22. Spielminute kann sich Fribourg glücklich schätzen, dass Fazzini mit seinem Abschluss nur die Latte trifft. Lugano ist bemüht und hält das Zepter in der Hand, der nächste Treffer fällt entgegen dem Spielverlauf jedoch für die Fribourger. In der 31. Spielminute spielt Sörensen den Puck zum rechten Bullykreis auf Gunderson, dieser leitet die Scheibe weiter in den Slot direkt auf die Schaufel von Schmid. Mit seinem Abschluss lässt Schmid dem Tessiner Schlussmann keine Chance und baut die Führung für das Heimteam aus. Fribourg hält das Spiel nach diesem Treffer unter Kontrolle und bringt den Vorsprung in die zweite Pause.
Die Luganesi sind auch im Schlussabschnitt bemüht, etwas wirklich Nennenswertes will den Tessinern jedoch nicht gelingen. In der 57. Spielminute muss Borgman aufgrund eines harten Checks in den Rücken von Sekac in die Kühlbox. Da Schlegel seinen Kasten verlassen hat, bestreiten die Luganesi dieses Powerplay mit sechs Feldspielern. Das Überzahlspiel der Tessiner wird jedoch so harmlos ausgeführt, dass keine Torgefahr aufkommt. Kaum ist die Strafe gegen Borgman verstrichen, erzielen die Fribourger den dritten Treffer an diesem Abend. Nach einem Fehlpass von Joly in der offensiven Zone kann de la Rose die Scheibe erobern und davon ziehen. Mit seinem Treffer ins leere Tor sorgt er für die Vorentscheidung. Lugano will sich noch nicht geschlagen geben, Schlegel verlässt erneut seinen Kasten. Da Carr in der neutralen Zone das Laufduell gegen Schmid verliert und diesen davonziehen lässt, kann Schmid die Scheibe ohne Probleme im leeren Tor unterbringen. Fribourg sichert sich gegen harmlose Luganesi drei Punkte und gewinnt zum zweiten Mal innerhalb einer Woche.
Reto Berra (HC Fribourg Gottéron) spielt am heutigen Abend eine starke Partie. Der Fribourger Schlussmann hält seinen Kasten über die gesamte Spielzeit sauber und vereitelt etliche Chancen der Luganesi. Berra hat erneut gezeigt, warum er für Fribourg so wichtig ist und kann am heutigen Abend einen Shutout feiern. Auch wenn die Luganesi sicherlich nicht oft gefährlich wurden, so hat Berra in den entscheidenden Momenten die Oberhand behalten und sich immer wieder ausgezeichnet.
Die Offensive des HC Lugano zeigt am heutigen Abend einen schwachen Auftritt. Die Bemühungen sind zwar über die gesamte Spieldauer vorhanden, etwas wirklich Zwingendes kann auf Seiten der Tessiner jedoch nicht kreiert werden. Mit zwei Treffern ans Torgehäuse ist sicherlich auch etwas Pech vorhanden, dennoch hätte man genug Chancen gehabt, um einen Treffer zu erzielen. Die Abschlüsse wurden jedoch viel zu harmlos ausgeführt und brachten den stark spielenden Berra nicht in Verlegenheit.
Kurz nach der zweiten Pausensirene gibt es hinter dem Tessiner Tor eine hitzige Ranglerei, da Streule unnötigerweise Aebischer zu Fall bringt. Die Unparteiischen können nach kurzer Zeit die Situation beruhigen und sprechen gegen Fazzini eine zwei-Minuten-Strafe aus. Die Fribourger können dadurch das dritte Drittel mit einem Powerplay starten, dies hat jedoch keinen Gegentreffer für Lugano zur Folge. Glück für Fribourg, dass hier nur eine Strafe gegen Fazzini ausgesprochen wurde.