




























































































EV Zug vs. EHC Biel-Bienne in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.
Man sieht es schon in der Statistik der erwarteten Tore: 0.4 für die SCL Tigers, 0.7 für Lausanne. Somit ist klar, das erste Drittel ist kein offensives Feuerwerk gewesen. Die Lausanner haben dank zweier Powerplays einige gute Aktionen gehabt, die Tigers sind ihrerseits mit Salzgeber kurz vor dem Shorthander gestanden. Ansonsten ist das Spiel ausgeglichen.
Es scheppert zum Auftakt ins Mitteldrittel gewaltig. Die Lausanner haben mehrfach Glück, dass den SCL Tigers Millimeter fehlen. Saarijärvi trifft die Latte und später die Aussenumrandung, auch Saarela setzt den Puck ans Lattenkreuz. Lausanne findet erst gegen Drittelsende und in erster Linie mit der Toplinie um Suomela ins Spiel. Ist der Finne da, brennt es vor Charlin, sonst geht wenig. Erst ein Pfostenschuss von Glauser kurz vor der zweiten Pause ist ein Ausrufezeichen.
Mit deutlich mehr Risiko wird beidseitig das dritte Drittel eröffnet. Oksanen schiesst den Puck hinter Charlin und vor dem Tor durch, später trifft Bozon den Pfosten. Erst dann zappelt ein Onetimer von Ken Jäger im Tor, es sollte der Gamewinner sein. Die Tigers reagieren, forcieren ihre Ausländer und zwingen Pasche zu diversen Grosstaten. Der Ausgleich will aber nicht gelingen, die Emmentaler verlieren erstmals in dieser Saison ein Heimspiel.
Kevin Pasche (Lausanne HC). Der Torhüter feiert einen Shutout und ist jetzt seit 120 Minuten unbezwungen. Er hat gerade im Mitteldrittel mit drei Aluminiumschüssen der Tigers auch das nötige Glück auf seiner Seite gehabt.
Vili Saarijärvi (SCL Tigers). Loser ist das falsche Wort, eher Pechvogel ist zutreffend. Der finnische Offensivverteidiger trifft gleich zweimal die Umrandung und verpasst um wenige Millimeter den Langnauer Führungstreffer.
In der 21. Minute wird deutlich, was am Ende allen Zuschauern klar ist. Der Puck läuft nicht für Langnau. Wie Saarijärvi da abzieht und den Puck an die Latte zimmert ist gewaltig, er springt direkt aufs Eis runter, aber nicht ins Tor rein.
52. Minute, 0:1 durch Ken Jäger: Der Bann ist gebrochen! Bayreuther spielt herrlich quer auf KEN JÄGER und dieser nimmt im hohen Slot das Zuspiel direkt ab. Er haut den Puck perfekt unter die Latte!