




























































































ZSC Lions vs. Lausanne HC in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.
Der Respekt am Speed der Lausanner ist nach deren Auftritt vom Dienstag gross, doch der Meister hindert die Waadtländer erfolgreich an dessen Entfaltung. Die Lions drücken dem Spiel sofort ihren Stempel auf, das hartnäckige Forechecking bereitet Lausanne grössere Sorgen. Der Führungstreffer durch Riedi entsteht aus genau einer solchen Situation. Vorher hat es Rochette mit einem Alleingang auf Hrubec verpasst, das Spiel kippen zu lassen. Und so sind es die Zürcher, die dank einem Geniestreich von Kukan und der kaltblütigen Abnahme von Andrighetto gar noch das 2:0 nachlegen.
Am Bild ändert sich im Vergleich zum Startdrittel nicht viel. Die Lausanner leisten sich zu viele Fehler und bei ihren Abschlüssen treffen sie entweder das Tor nicht oder Hrubec im ZSC-Kasten hat freie Sicht. Das ist zu einfach. Ganz anders die Zürcher, bei denen Lehtonen seinen ersten Saisontreffer erzielt und dann Fröden einen herrlichen Flippass von Weber aus dem Handgelenk unter die Latte setzt.
Eigentlich hätte Lausanne ein frühes Tor gebraucht und die Spannung wäre zurückgekehrt, aber Santti Kinnunen sorgt fürs Gegenteil. Das 5:0 bricht Lausanne das Genick. Vouardoux und später auch Mémeteau und Rochette vermiesen Hrubec noch den Shutout, aber da ist die Entscheidung längst gefallen. Lausanne hat sich zu viele haarsträubende Fehler erlaubt, was es gegen den "Zett" einfach nicht leiden mag.
Die Zürcher feiern somit ihren siebten Sieg in den ersten acht Spielen, sind damit klarer Tabellenführer und haben der Liga klar gemacht, dass auch in dieser Saison der Titel nur über sie führen dürfte.
Willy Riedi (ZSC Lions). Die Nummer 8 der Zürcher holt sich die Nomination ab. Als zweifacher Torschütze hat er genau das verkörpert, was den Sieg eingebracht hat. Starker Einsatz im Forechecking und Abgezocktheit bei den Lausanner Aufbaufehlern.
Kevin Pasche (Lausanne HC). Beim vierten Gegentor nervt sich der Torhüter über seine Vorderleute, in der zweiten Pause übergibt er an Antoine Keller. Eine grosse Schuld kann ihm nicht angehängt werden. Frühzeitig das Spiel zu beenden, ist aber nie schmeichelhaft.
Was in der 13. Minute zum 1:0 führt, hat sich während dem ganzen Spiel mehrfach wiederholt. Lausanne hat keine Lösungen gegen das aufsässige Forechecking der Lions und kommt oft gar nicht aus der Defensivzone raus.
13. Minute, 1:0 durch Willy Riedi: Pajuniemi will den Puck rausribbeln und verliert ihn nach Zürcher Forechecking. Diese reagieren sofort, im Slot steht WILLY RIEDI und nimmt das Zuspiel erfolgreich direkt ab zur Führung.
19. Minute, 2:0 durch Sven Andrighetto: Kukan windet sich aus der Bedrängnis, mit einer simplen Drehung hängt er seinen direkten Gegenspieler ab und zieht zwei weitere Lausanner auf sich. Da hat er das Auge, legt quer durch die Box rüber auf SVEN ANDRIGHETTO. Dieser lässt Pasche mit seinem Direkthammer unter die Latte keine Abwehrchance.
31. Minute, 3:0 durch Mikko Lehtonen: Kaum ist die Strafe abgelaufen, liegt der Puck drin! Der Schuss von MIKKO LEHTONEN trifft einen Lausanner Abwehrspieler und wird von dort über die Linie abgelenkt.
38. Minute, 4:0 durch Jesper Frödén: Eine Augenweide der Flip mit der Backhand auf JESPER FRÖDÉN. Dieser hat freies Eis und zwickt die Scheibe in die nahe hohe Ecke. Pasche verwirft die Hände, er hat keine Chance. Zu viel Verkehr vor dem eigenen Tor.
43. Minute, 5:0 Santtu Kinnunen: Der Konter der Lions läuft, SANTTU KINNUNEN läuft als dritter Mann mit. Der Querpass kommt, er nimmt ihn nicht direkt und schliesst aus dem Handgelenk ab. Keller bringt die Beine nicht schnell genug zusammen, der Schuss geht durch die Hosenträger rein!
46. Minute, 5:1 durch Nathan Vouardoux: Fuchs spielt hoch auf die blaue Linie, von dort spielt NATHAN VOUARDOUX den Puck in Richtung Hrubec. Im richtigen Moment kreuzt Rochette vor dem Zürcher Torwart und sorgt für den Screen, der Puck ist drin!
49. Minute, 6:1 durch Willy Riedi: Blackout der Lausanner, Suomela leistet sich den katastrophalen Fehlpass auf Sigrist. Dieser steht mit WILLY RIEDI alleine vor Keller, spielt quer. Riedi muss nicht mehr tun, als den Puck ins leere Tor legen.
49. Minute, 6:2 durch Matthias Mémeteau: Auf dem rechten Flügel deckt Holdener den Puck gut ab, hebt den Kopf und sieht im Slot MATTHIAS MÉMETEAU frei stehen. Das Zuspiel kommt, die Direktabnahme auch und drin ist die Scheibe.
58. Minute, 6:3 durch Théo Rochette: Fuchs sucht und sucht als Regisseur in diesem Powerplay nach einer Anspielstation. Dann kommt der scharfe Pass auf den ersten Pfosten, dort hält THÉO ROCHETTE den Schläger hin und erwischt Hrubec!