




























































































EHC Kloten vs. EV Zug in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.
Es ist ein EVZ-Blitzstart, als Herzog sich in den Slot schmuggelt und Olofsson seinen freien Schläger sieht. Kloten hat da noch geschlafen, Morley war nur Zuschauer. Doch die Reaktion kommt sofort, hartnäckig präsentieren sich die Flughafenstädter im Forechecking und machen den Gästen das Leben aus der eigenen Defensivzone raus schwer. Als Meier auf Meyer spielt und dieser gekonnt ablenkt, steht es 1:1. Ein verdientes Resultat, auch weil danach die Qualität des Spiels abnimmt. Viele Fehler auf beiden Seiten, dazu eher harmlose Pucks in Richtung der Torhüter.
Kloten gehört der Start ins zweite Drittel, auch dank der Strafe gegen Vozenilek. Im Powerplay sind die Flughaftenstädter sofort präsent, der Puck läuft herrlich. Doch der krönende Abschluss bleibt aus. Zug gewinnt danach Spielanteile zurück, kann aber nicht davon profitieren, dass Waeber lange Zeit ohne Stock zwischen den Pfosten steht. Kloten kann sich später aus der Umklammerung lösen, fährt einen Konter wie aus dem Bilderbuch und stellt durch Aaltonen auf 2:1.
Um es kurz zu sagen: es ist das Drittel der Goalie-Blackouts. Waeber sieht beim eigentlichen Befreiungsschlag von Riva trotz eines Ablenkers uralt aus und macht danach auch beim Schuss von Bengtsson keine gute Figur. Doch da Tim Wolf bei freier Sicht ebenfalls von der blauen Linie über der Fanghand bezwungen wird, jubeln am Ende die Klotener! Sie haben etwas mehr Herz gezeigt und werden dafür mit dem Heimsieg belohnt.
Miro Aaltonen (EHC Kloten). Der Finne ist ein wahrer Leader und Antreiber seiner Mannschaft. Auch heute jubelt er wieder, es ist sein bereits fünfter Saisontreffer.
Ludovic Waeber (EHC Kloten). Bei den Gegentoren 2 und 3 dürfte sich mancher gesagt haben: Kein Wunder, hat er es in der NHL nicht geschafft. Doch der Keeper hat Glück, sein Team gewinnt, was diese Tore rasch vergessen lassen wird.
In der 44. Minute schauen sich plötzlich alle an. Wie ist das jetzt gegangen? Tatsächlich, Elia Riva bezwingt Ludovic Waeber mit einem Befreiungsschlag, es ist ein Slapstick-Tor inklusive uraltem Aussehen des Goalies.
2. Minute, 0:1 durch Fabrice Herzog: Hinter dem Klotener Tor setzt sich Olofsson hervorragend durch, gleichzeitig ist Morley im Slot gegen FABRICE HERZOG zu wenig konsequent und steht nur dahinter. Olofsson spielt zur Mitte, Herzog hält den Schläger hin und lenkt den Puck unter den Beinschonern von Waeber zum Führungstreffer durch!
8. Minute, 1:1 durch Dario Meyer: Geschickt sucht Rafael Meier den Stock von DARIO MEYER im hohen Slot. Er findet ihn, der Ablenker kommt und Wolf ist durch vier Spieler die Sicht komplett verdeckt.
36. Minute, 2:1 durch Miro Aaltonen: Das ist gespielt wie im Bilderbuch! Zuerst der diagonale Pass nach vorne auf Audette, dabei läuft in der Mitte MIRO AALTONEN mit und wird angespielt. Das lässt sich der Torjäger nicht entgehen und bezwingt Wolf zur Klotener Führung!
44. Minute, 2:2 durch Elia Riva: Was für ein Tor! Riva chippt den Puck vom fast eigenen Tor nach vorne und auf der blauen Linie lenkt ein Klotener unglücklich ab. Waeber lässt sich überraschen, der Puck ist drin. Unfassbar!
46. Minute, 2:3 durch Lukas Bengtsson: Der Doppelschlag ist perfekt! Von der blauen Linie schiesst LUKAS BENGTSSON aus dem Handgelenk, der Puck schlägt über der Fanghand von Waeber unter der Latte ein. Das Screening von Biasca war gut, aber das Positionsspiel des Klotener Torhüters auch nicht perfekt.
52. Minute, 3:3 durch Sami Niku: Zuerst geht SAMI NIKU mit in den Angriff und spielt den Puck in den Slot rein. Dort herrscht Chaos, derweil kurvt Niku ums Tor herum. Plötzlich landet die Scheibe bei ihm und er kann ins offene Tor einschiessen!
55. Minute, 4:3 durch Nicholas Steiner: Jetzt greift auch Wolf daneben! NICHOLAS STEINER hält von der blauen Linie direkt drauf, der Zuger Torhüter hat freie Sicht und lässt den Puck über die Fanghand passieren. Kloten hat die Wende geschafft!