




























































































HC Ambrì-Piotta vs. EHC Kloten in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.
Das erste Drittel beginnt mit einem starken EHCK, der direkt vors Tor komm. Der erste Schuss gehört Mischa Ramel, jedoch kann Juvonen parieren. Danach bleibt es sehr ausgeglichen, mit vielen Schüssen auf beiden Seiten. Nach neun Minuten erhält Nicholas Steiner die erste Strafe der Partie für ein Beinstellen an Ang. Im darauffolgenden Powerplay können die Biancoblu nicht profitieren, aber sie kommen dem Treffer nahe. Kurz nach dem Powerplay folgt dann auch der Treffer, in einer wunderbaren Einzelaktion in der offensiven Zone lässt Landry Kellenberger stehen und trifft zum 1:0. Die Flughafenstädter versuchen zu reagieren, bleiben aber oft an einem Spieler aus der Leventina hängen. Schliesslich folgt in der 17. Minute die zweite Strafe, Bernd Wolf hakt beim Ex-Kloten-Spieler Ang ein und muss auch zwei Minuten raus. Doch diese zwei Minuten verbüsst er nicht in der vollen Länge, 50 Sekunden nach Strafenbeginn trifft Virtanen mit einem Schlagschuss zur doppelten Führung. Es bleibt bei diesem Stand bis zur Pause, doch es sind die Tessiner, die die Kontrolle über das Spiel halten.
Das zweite Drittel ist grösstenteils nicht spektakulär. Es ist geprägt von Fehlpässen, von Fehlern, von Ungenauigkeiten und deshalb bleibt das Spiel auch lange ohne jegliche Abschlüsse. Doch gegen Ende des zweiten Drittels bauen die Ambrì-Spieler wieder Druck auf und das führt zur dritten Strafe des Abends, der zweiten von Bernd Wolf. Das darauffolgende Powerplay ist ein Riesenspektakel, die HCAP-Spieler werfen mit Schüssen um sich. Innerhalb von zwei Minuten hagelt es zwölf Schüsse in Richtung von Sandro Zurkirchen. Die Hälfte davon muss er parieren, verliert aber den Überblick wo die Scheibe ist und das führt zu Hektik im Defensivspiel. Die Klotener können froh sein, dass in der Drittelsbilanz 0:0 steht, in diesem Powerplay waren die Biancoblu immer wieder nahe am Treffer.
Das dritte Drittel gehört dem EHCK. Sie kommen motiviert aus der Kabine und zeigen sofort die Gangart an. Es soll in die Offensive gehen und so fällt auch in der 45. Minute der Anschlusstreffer. Danach ist das Spiel ein anderes, der HCAP ist eingeschüchtert, sie versuchen sich auf die Defensive zu konzentrieren und lassen sich einschnüren. Der EHC Kloten, angeführt von Sami Niku, ist am längeren Hebel und es ist auch dieser Niku, der den Ausgleich nach einem Sololauf durch die Tessiner Zone Tatsache macht. Es geht somit in die dritte Verlängerung für beide Mannschaften.
In der Overtime kommt es nicht zu vielen Chancen, einmal zieht Kubalik gefährlich ab. Doch überschattet wird dies von einer Strafe gegen Virtanen in der 65. Minute die sehr hart gepfiffen ist. Die Zürcher können es nicht ausnutzen und es geht ins Penaltyschiessen, das dritte Mal für die Klotener in dieser Saison.
Im Shoot-Out kann Juvonen alle Schüsse der Zürcher halten, für die Tessiner treffen Bürgler und Kubalik und besiegeln somit den ersten Sieg der Saison für Ambrì-Piotta.
Der beste Mann auf dem Feld heute war Sami Niku (EHC Kloten). Der neue Verteidiger der Zürcher konnte vor allem im dritten Drittel, als die Klotener am Steuer waren, den Unterschied ausmachen. Mit einem wunderschönen Sololauf gewinnt er für den EHCK wenigstens einen Extrapunkt.
Auch der schlechteste Mann auf dem Eis ist ein Spieler der Flughafenstädter. Bernd Wolf (EHC Kloten) hat mit seinen unüberlegten Strafen zur Führung der Tessiner beigetragen. Seine erste Strafe führt zum Gegentreffer von Virtanen. Bei der zweiten bleiben die Tessiner zwar punktelos, trotzdem sind sie nahe dran und schiessen im Sekundentakt auf Zurkirchen, der nur mit Mühe parieren kann.
Die Szene des Spiels erfolgt im Shoot-Out. Janne Juvonen übertrumpft alle Klotener, die zum Penalty antreten und hält jeden Schuss. Er bleibt ruhig im Tor und lässt sich nicht ausdribbeln, ist aber auch sofort zur Parade beim Schuss bereit. Nur beim letzten Schuss von Tyler Morley wird es kurz brenzlig, doch er kann die Scheibe zwischen seinen Schonern stoppen.