




























































































EHC Biel vs. ZSC Lions in der National League. Den Spielbericht zur Partie gibt es hier.
Der EHC Biel erlebte einen grossen Umbruch im Sommer. Viele gute Spieler verliessen den Verein, es ging einiges an Qualität verloren. Wie präsentieren sie sich bei ihrem ersten Ernstkampf der Saison 2024/2025?
Die erste gute Chance der Partie gehört den Gästen aus Zürich. Nach einem Durcheinander vor Säteri stochern die Zürcher nach und Baechler kommt tatsächlich zum Abschluss, den der finnische Schlussmann parieren kann.
In der 10. Spielminute kommt Lias Andersson zur ersten guten Möglichkeit für das Heimteam. Er zieht vor den Kasten und scheitert an Hrubec, der sich im Anschluss gleich nochmals beweisen kann und den Knaller von Stampfli entschärft.
Ein paar Minuten später zappelt die Scheibe dann im Netz hinter Säteri. Balcers bringt den ZSC in der 13. Minute verdient und dem Spielverlauf entsprechend in Führung. Der Lette vernascht Grossmann mit einer Körpertäuschung, zieht ab und erwischt den Finnen im Kasten der Bieler zwischen den Beinen.
In der 17. Spielminute kommt es noch dicker für die Seeländer. Malgin sitzt wegen einem Beinstellen auf der Bank, so dass Biel Powerplay spielen kann. Doch Grant zieht in Unterzahl alleine auf Säteri zu und wird von einem Bieler Verteidiger regelwidrig am Abschluss gehindert. Der fällige Penalty von Grant wird souverän von Säteri pariert, der seine Farben im ersten Drittel im Spiel hält.
Das Mitteldrittel bleibt lange ohne Aufreger und nennenswerte Szenen. In Genuss der ersten Torchance des zweiten Drittels kommen die Zuschauer erst in der 27. Spielminute, als Andrighetto mit seinem Schuss an Säteri scheitert.
In der 31. Spielminute hat Rajala genug vom langweiligen Geschehen auf dem Eis. Der Finne zieht von rechts ansatzlos ab und trifft via Pfosten zum 1:1. Einige Sekunden nach dem Ausgleich prüft Yakovenko Hrubec und läutet eine Sturm- und Drangphase der Seeländer ein.
Der ZSC gerät mehr und mehr unter Druck und kann etwas durchatmen, weil Lööv in der 34. Spielminute wegen einem hohen Stock für vier Minuten auf der Strafbank Platz nehmen muss. Die Seeländer überstehen das lange Powerplay souverän und entscheiden das zweite Drittel mit 1:0 zu ihren Gunsten.
Gleich zu Beginn des Schlussdrittels sind die Bieler mit sechs Spielern auf dem Eis, was zu einer Strafe führt. Die Gäste profitieren nicht davon und erspielen sich in Überzahl keine nennenswerte Tormöglichkeit. Biel hat seit dem 1:1 zulegen können und spielt auf Augenhöhe mit dem Meister aus Zürich.
In der 49. Spielminute muss Cunti wegen einem Haken für zwei Minuten aussetzen. Seine Teamkollegen meistern die Unterzahlsituation abermals souverän und müssen dem Meister keine einzige Torchance zugestehen.
Kurz vor Ablauf der Strafe gegen Cunti fällt Lehtonen seinen Gegenspieler und schnuppert ebenfalls Strafbankluft. Die Bieler passen sich allerdings dem Niveau des ZSC-Powerplay an und bringen Hrubec nicht in Bedrängnis.
Als sich die Zuschauer bereits auf eine Overtime einstellen, kommt der ZSC sehr glücklich zum 1:2. Nach einem Gewühl vor dem Kasten der Bieler fällt die Scheibe Fröden auf die Schaufel, der einnetzen kann. Die Bieler verpassen es, eine Coaches-Challenge zu nehmen. Der Pass zum 1:2 kam von Sigrist und war ein ziemlich klarer Handpass. Lamentieren bring nicht viel, denn zwei Minuten später entscheidet Kukan die Partie mit dem 1:3 endgültig und der Meister entführt die drei Punkte aus dem Seeland.
Harri Säteri (EHC Biel)
Hält im Mitteldrittel einen Penalty von Grant und ist stets ein sicherer Rückhalt für seine Farben. An ihm liegt es bestimmt nicht, dass die Bieler keine Punkte einfahren können. Ohne ihre finnische Wand, wäre die Partie bereits früher auf die Seiten des ZSC gekippt.
Coaching-Team EHC Biel
Dem 1:2 geht ein Handpass eines Zürchers voraus, doch die Bieler nehmen keine Coaches-Challenge. Als die Wiederholung im Stadion gezeigt wird, geht ein Raunen durchs Stadion. Viele Zuschauer hätten anders entschieden, so wie es scheint.
In der 17. Spielminute zieht Grant in Unterzahl alleine auf Säteri los und kann von einem zurückeilenden Verteidiger nur noch regelwidrig gestoppt werden. Doch der Finne kann souverän parieren und seine Farben im ersten Drittel im Spiel halten.
Tooor für ZSC Lions, 0:1 durch R.Balcers.
Balcers bringt den ZSC verdient und dem Spielverlauf entsprechend in Führung. Der Lette vernascht Grossmann mit einer Körpertäuschung, zieht ab und erwischt Säteri zwischen den Beinen.
Tooor für EHC Biel-Bienne, 1:1 durch T.Rajala
.Rajala gleicht das Spiel zur Spielhälfte aus und bringt seine Jungs zurück ins Spiel. Der Finne zieht von rechts ab und knallt die Scheibe via Pfosten ins Netz hinter Hrubec, der keine Abwehrchance hat.
Tooor für ZSC Lions, 1:2 durch J.Frödén
Nach einem Gewühl vor dem Kasten der Bieler fällt die Scheibe Fröden auf die Schaufel, der zum 1:2 einnetzen kann.
Tooor für ZSC Lions, 1:3 durch D.Kukan
Die Messe ist nun gelesen, der ZSC entscheidet das Spiel mit dem späten Doppelschlag.