Die National League startet am 17. September in die neue Saison. Diese wird für den einen oder anderen Spieler auch eine neue Chance sein. Wir haben zehn Spieler ausgewählt, die in der letzten Saison entweder ein Leistungstief hatten oder verletzt waren und jetzt wieder voll angreifen möchten.
Wir beginnen gleich mit einem Importspieler. Philip-Michaël Devos war in der Saison 2022/23 noch Topscorer der Jurassier. In der letzten Spielzeit hatte der Kanadier allerdings zu kämpfen. Er stand in 37 Partien auf dem Eis und am Ende hatte er nur gerade 13 Scorerpunkte auf dem Konto. Dass Devos mehr kann, hat er in Pruntrut schon x-fach bewiesen.
Der Kanadier hat sich nach zwei Saisons in Kloten zu einem Wechsel entschieden und wird neu das Trikot des HC Ambri-Piotta tragen. Bei den Leventinern hat Jonathan Ang einen Vertrag über eine Saison erhalten. Will er auch in Zukunft in der National League angestellt werden, dann muss definitiv mehr kommen. In der letzten Saison sammelte Ang nur gerade 29 Scorerpunkte in 52 Partien.
Mit dem jungen Verteidiger des EHC Biel ist die Situation etwas eine andere als bei Philip-Michaël Devos oder Jonathan Ang. In der Saison 2022/23 war er der aufstrebende Youngster und hatte seinen Anteil am Finaleinzug. In der letzten Spielzeit lief es ihm allerdings nicht nach Mass. Von Trainer Petri Matikainen erhielt er auch nicht mehr die gleichen Freiheiten wie unter Antti Törmänen. Ende Januar erlitt er zudem einen Kreuzbandriss und es ist noch nicht klar, ob er zum Saisonstart bereits wieder eingesetzt werden kann.
Als Noah Delémont 2023 im Playoff-Final gestanden ist, hatte er gegenüber einen Torhüter in blendender Verfassung. Robert Mayer lief in jenen Playoffs zu absoluter Höchstform auf. Letzte Saison verlief für den Schlussmann dann nicht mehr nach Wunsch. In der Regular Season wurde er zwar in 22 Partien eingesetzt, kam aber nur auf eine Fangquote von 86.9%. Von ihm wird bei den Grenats also eine Steigerung erwartet.
Auf die letzte Saison hin wechselte der junge Lette vom Genève-Servette HC zum EHC Kloten. Das Ziel war klar: Mehr Spielzeit und die positive Entwicklung vorantreiben. Das klappte allerdings nicht nach Wunsch. Deniss Smirnovs stand nur gerade in sechs Spielen auf dem Eis und hatte mit Verletzungen zu kämpfen. Entsprechend wird es Zeit für ein Comeback.
Wie Deniss Smirnovs absolvierte auch Matthias Rossi nur sechs Partien. Der Stürmer wechselte auf die letzte Saison hin fix vom HC Fribourg-Gottéron zu den SCL Tigers. In Langnau wollte er eine wichtige Rolle in der Kabine übernehmen, er bringt ja einiges an National-League-Erfahrung mit. Eine Verletzung bremste ihn schliesslich aus und diese Saison soll alles besser werden.
Im Sommer 2021 wechselte Raphael Prassl von den ZSC Lions zum HC Davos und zeigte bei den Bündnern gleiche eine hervorragende erste Saison. Seither lief es aber immer schlechter und in der letzten Spielzeit kam der Stürmer noch auf fünf Scorerpunkte in 34 Partien. Frischer Wind war die Lösung und in Lausanne will Prassl wieder auf Touren kommen. Über das nötige Talent verfügt er allemal.
Beim EHC Biel war man glücklich über das starke Goalie-Duo mit Harri Säteri und Joren van Pottelberghe. Der Finne setzte sich in der letzten Saison aber klar durch und van Pottelberghe verlor einiges an Selbstvertrauen. Am Ende kam er nur auf elf Einsätze. Zu wenig für einen Torhüter, der auch nach Nordamerika schielt. In Lugano bekommt er neben Niklas Schlegel eine neue Chance, sein Selbstvertrauen aufzubauen.
2022 wechselte der schwedische Stürmer aus der NHL zum HC Fribourg-Gottéron. Bei den Saanestädtern wusste er trotz 26 Scorerpunkten in 37 Partien nicht genug zu überzeugen, um einen weiteren Vertrag zu erhalten. Es folgte der Wechsel zu den SC Rapperswil-Jona Lakers und da war er in der letzten Spielzeit nicht die erhoffte Verstärkung. In 24 Partien kam er nur gerade auf acht Scorerpunkte. Da wird in der kommenden Saison deutlich mehr erwartet werden.
Der tschechische Center ist beim EV Zug einer der Publikumslieblinge. Seit 2019 spielt Jan Kovar mittlerweile für den EVZ und in jeder Saison sammelte er mindestens 43 Scorerpunkte. In der letzten Spielzeit standen beim Captain der Zuger am Ende aber nur 28 Zähler auf dem Konto. Nach vier Top-Saisons war es seine erste Baisse und in Zug hofft man, dass es für Kovar gleich wieder aufwärtsgehen wird.
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