Zwischen 60 und 63 Partien haben die Teams der NHL bereits bestritten, es geht also in das letzte Viertel der Regular Season. Davor lohnt sich ein Blick darauf, wie es für die Schweizer im Rennen um die Playoffs steht.
In diesem Jahr ist das Playoff-Rennen der NHL aus Schweizer Sicht wohl noch etwas wichtiger, als in allen anderen Jahren. Mit Blick auf die Heim-WM wäre das Schweizer Nationalteam natürlich froh über jede Unterstützung aus Nordamerika. Gleichzeitig ist den Schweizer NHL-Legionären natürlich eine ausgesprochen erfolgreiche Saison zu wünschen.
Unser Blick richtet sich erst auf die Eastern Conference. Die Tampa Bay Lightning führen derzeit die Atlantic Division an. Wie schon in der Vorsaison winkt dem Schweizer Verteidiger Janis Moser damit die Playoff-Teilnahme. Ansonsten finden sich nur noch bei den New Jersey Devils in der Eastern Conference Schweizer Spieler im Kader. Die Playoff-Hoffnungen des Devils-Trios sind nach zuletzt drei Siegen in Serie zwar wohl wieder etwas angewachsen, sie sind aber weiterhin ziemlich klein. Das Team um Captain Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler steht in der Conference an zweitletzter Position. Der Rückstand auf die Wild-Card-Ränge beträgt bereits neun Punkte.
In der Western Conference ist die Anzahl an Teams mit Schweizer Einfluss deutlich grösser. Die Dallas Stars mit dem genesenen Lian Bichsel stehen in der Central Division an zweiter Stelle. Die Stars haben sich schon ein sattes Polster erspielt und dürfen eigentlich schon fest mit einer Playoff-Teilnahme rechnen. Aus bekannten Gründen ist Bichsel ohnehin keine Option für den Schweizer WM-Kader. An den Olympischen Spielen gehörte derweil Torhüter Akira Schmid zum Schweizer Team. Mit den Vegas Golden Knights steht er derzeit an zweiter Stelle der Pacific Division. Die Konkurrenz sitzt dem Team aus der Casinostadt aber dicht im Nacken.
Somit sind effektiv nur gerade deren drei der elf Schweizer NHL-Legionäre derzeit auf Playoff-Kurs. Unmittelbar hinter den Wild-Card-Rängen in der Western Conference folgen die San Jose Sharks (Philipp Kurashev), die Los Angeles Kings (Kevin Fiala), die Nashville Predators (Roman Josi), die Winnipeg Jets (Nino Niederreiter) und die St. Louis Blues (Pius Suter). Der Rückstand dieser Teams beträgt zwischen zwei und zehn Punkten auf den angestrebten letzten Platz, der zu einer Teilnahme an den Playoffs berechtigen würde. Während Fiala und Niederreiter ihren Teams derzeit verletzt fehlen, ist Kurashev zuletzt bei der Overtime-Niederlage im Duell mit Landsmann Suter ein Assist gelungen.
Was bei einer allfälligen WM-Teilnahme ebenfalls noch beachtet werden muss, ist die Vertragssituation: Einzig Philipp Kurashev und Akira Schmid besitzen derzeit keine längerfristigen Verträge. Zumindest nach aktuellem Stand dürfte Nationaltrainer Patrick Fischer an seinem letzten Turnier voraussichtlich auf zahlreiche Kräfte aus der NHL zählen. Gerade in der Western Conference könnte sich aber noch einiges verschieben.
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