In der Nacht auf Freitag standen gleich sieben Schweizer in der NHL im Einsatz und einer stach dabei besonders hervor. Pius Suter zeigte seine bislang beste Saisonleistung und wurde zum zweiten Star der Partie gewählt. Auch Janis Moser und Roman Josi konnten sich in die Scorerliste eintragen.
Auch im zweiten Spiel nach der Olympia-Pause bleiben die New Jersey Devils ohne Erfolgserlebnis. Das Team mit den drei Schweizern Nico Hischier, Timo Meier und Jonas Siegenthaler unterliegt den Pittsburgh Penguins auswärts mit 1:4. Lange Zeit hielten die Devils die Partie offen und bewegten sich auf Augenhöhe mit den Penguins. Im Schlussdrittel jedoch verloren die Gäste etwas den Faden und mussten den Gegner davonziehen lassen.
Hischier kam mit 18:00 Minuten auf die meiste Eiszeit des Schweizer Trios, während alle drei Akteure eine ausgeglichene Plus/Minus-Bilanz verbuchten. Weiter geht es für die Devils nun mit einem Schweizer Duell: Dann treffen sie auf Pius Suter und die St. Louis Blues.
Pius Suter zeigte am Donnerstagabend seine bislang stärkste Saisonleistung. Der 29-jährige Zürcher nahm den Schwung aus den Olympischen Spielen direkt mit und war beim klaren 5:1-Erfolg der St. Louis Blues gegen die Seattle Kraken an drei Treffern beteiligt und wurde dafür zum zweiten Star der Partie gewählt.
Suter bereitete zunächst das 1:0 in der 8. Minute vor und lieferte auch beim 3:1 in der 22. Minute den Assist. Im Schlussdrittel setzte er dann selbst den Schlusspunkt: Mit einem präzisen Handgelenkschuss traf der Zürcher in der 42. Minute zum zwischenzeitlichen 4:1.
Für Janis Moser und die Tampa Bay Lightning ist eine Siegesserie von sechs Spielen gerissen. Gegen die Carolina Hurricanes setzte es auswärts eine knappe 4:5-Niederlage ab - immerhin konnte sich Moser einen Assist gutschreiben lassen. Die Lightning verschliefen den Start in Carolina komplett und lagen nach nur 6:41 Minuten bereits mit 0:3 zurück. Noch im ersten Drittel meldeten sich die Gäste jedoch zurück: In der 18. Minute verkürzte Nikita Kucherov nach Vorarbeit von Moser auf 2:3.
Im Mitteldrittel gelang Tampa Bay sogar zweimal der Ausgleich. Im Schlussabschnitt hatten dann aber die Hurricanes das letzte Wort: Sebastian Aho traf in der 48. Minute zum entscheidenden 5:4 für Carolina.
Bei Roman Josi läuft es nach Olympia weiterhin rund. Im ersten Spiel zurück feierten die Nashville Predators gegen die Chicago Blackhawks einen Sieg und auch Josi durfte sich einen weiteren Assist notieren lassen. Lange blieb die Partie eng. Die Vorentscheidung fiel erst in der 57. Minute, als Ryan O'Reilly nach Zuspiel von Josi zum 3:2 traf. Für die endgültige Entscheidung sorgte wenig später Steven Stamkos, der mit einem Treffer ins leere Gehäuse den 4:2-Endstand herstellte.
Für Philipp Kurashev, der bei Olympia mit starken Auftritten überzeugte, setzte es im ersten Spiel danach eine Niederlage ab. Die Calgary Flames bezwangen die San Jose Sharks mit 4:1, Kurashev blieb dabei ohne Skorerpunkt. Die nächste Chance zur Reaktion bietet sich San Jose bereits am Samstagabend, wenn es gegen die Edmonton Oilers geht.
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