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Ein Stück HCD kommt in elitären Club

Vier ehemalige NHL-Spieler neu dabei

Die Fans des HC Davos mögen sich wohl noch bestens daran erinnern. In den Lockout-Saisons 2004/05 und 2012/13 spielte Joe Thornton die National League zu Grunde, kam 2020/21 noch einmal für zwölf Spiele zurück. Jetzt stösst er in einen elitären Kreis vor.

Der mittlerweile 45-Jährige, der 2022 seine Karriere bei den Florida Panthers beendet hat, wird nämlich in der Hockey Hall of Fame aufgenommen. Es ist der Verdienst für 1901 Spiele in der NHL, 1673 Punkte (inkl. Playoffs) und unzählige Erfolge. Nachdem Thornton bereits bei den Boston Bruins brillieren konnte, verbrachte er anschliessend fast 14 Jahre in der Franchise der San Jose Sharks.

1997 wurde er von den Bruins als erster Spieler gedraftet, war 2004 ein erstes Mal beim All-Star Game und spielte in der Schweiz dann die Saison seines Lebens. Meister und Spengler-Cup-Sieger mit Davos, die meisten Punkte in den Playoffs und MVP der National League. Später gelang ihm das Gleiche an der WM, wo es mit Kanada Gold gab.

Ein Jahr später schaffte er es als einer der wenigen Spieler, sich trotz zwei Vereinen die Art Ross Trophy für die meisten Punkte in einer NHL-Saison zu sichern, auch zum MVP wurde er ausgezeichnet. 2010 krönte er seine Karriere mit Olympiagold. Einzig der Stanley Cup fehlt dem Kanadier, trotzdem war es eine grandiose Karriere.

Neben Thornton wurden Zdeno Chara (750 Punkte aus 1880 Spielen), Duncan Keith (737 Punkte aus 1407 Spielen, 3x Stanley-Cup-Sieger und zweifacher Olympiasieger) und Alexander Mogilny (1118 Punkte aus 1114 Spielen) in die Hall of Fame aufgenommen.

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2025-06-25 09:30:23