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Mit der Rückkehr von Meier könnten drei Schweizer Sturmlinien verändert werden

Im WM-Finale gegen Finnland

Die Schweizer Nationalmannschaft steht zum dritten Mal in Folge im WM-Finale. Nun soll erstmals überhaupt der Titel hin. Vor dem Finalspiel gibt es aber beim Team von Jan Cadieux noch einiges zu tun, gerade im Hinblick auf die Aufstellung.

So wird zum Beispiel Timo Meier im Finale auf das Eis zurückkehren. Im Halbfinale fehlte er noch, weil er eine Sperre absitzen musste. Diese Rückkehr bedeutet aber auch, dass die Linien wieder umgestellt werden müssen. Im Spiel gegen Norwegen übernahm Pius Suter, der wieder fit ist, die Position von Timo Meier in der ersten Sturmformation. Die Zürcher Linie um Denis Malgin, Sven Andrighetto und Pius Suter, die während der ersten Partien so gut funktioniert hatte, wurde also nicht wieder zusammengesetzt. Stattdessen wurde Calvin Thürkauf in dieser Linie eingesetzt.

Der Stürmer des HC Lugano machte seine Sache gut, bereitete einen Treffer von Malgin mit einem tollen Pass vor und brachte die nötige Härte ins Spiel. In der zweiten Linie kam Nicolas Baechler an der Seite von Christoph Bertschy und Nino Niederreiter zum Zug. Auch diese Zusammenstellung wusste zu überzeugen. Baechler nahm Haukeland im Tor der Norweger beim Führungstreffer von Bertschy die Sicht.

Die Rolle von Rochette und die Prognose der Sturmlinien

Waren Timo Meier und Nico Hischier spielberechtigt, haben sie stets zusammen in der Linie gespielt. Für das Spiel gegen Norwegen ist Pius Suter in die Rolle neben Hischier gerutscht, das dürfte sich im grossen Finale wieder ändern. Man darf von einer ersten Sturmlinie um Attilio Biasca, Nico Hischier und Timo Meier ausgehen.

In der zweiten Sturmreihe dürfte Nicolas Baechler seine Position aus dem Halbfinale verlieren. Das heisst, er wird wohl in den sauren Apfel beissen müssen und das Spiel von der Tribüne aus verfolgen. Neu könnte Calvin Thürkauf an der Seite von Nino Niederreiter und Christoph Bertschy zum Einsatz kommen. Er wusste zwar neben Sven Andrighetto und Denis Malgin zu überzeugen, aber das taten auch andere.

Einer davon ist Pius Suter, der vor seinem Ausfall seinen Teil zur Zürcher Linie beigetragen hatte. Die dritte Linie könnte also wieder aus Suter, Malgin und Andrighetto bestehen, während die vierte Sturmformation um Simon Knak, Ken Jäger und Damian Riat nicht verändert wird.

Als 13. Stürmer dürfte weiter Theo Rochette eingesetzt werden, der eine spezielle Rolle innehat. Er wird von Jan Cadieux häufig im Powerplay gebracht, erhält ansonsten aber kaum Spielzeit. Es ist aussergewöhnlich, weil man solch eine Taktik im Eishockey selten zu sehen bekommt. Sie funktioniert bislang allerdings, Rochette war im letzten Gruppenspiel gegen Finnland am entscheidenden Treffer beteiligt.

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2026-05-31 08:11:51