Die MyHockey League startet am 13. September 2025 mit elf Teams in die neue Saison, so wenige wie noch nie seit ihrer Gründung. Neu mit dabei sind die PIKES aus dem Oberthurgau, während Meister Seewen den Auftakt gegen Frauenfeld bestreitet. Neben einem überarbeiteten Modus mit Play-Ins wird erstmals auch ein Player Safety Officer eingesetzt.
Am Samstag, dem 13. September 2025, beginnt die neue Spielzeit der MyHockey League (MHL), wie der Verband in einer Medienmitteilung verlauten liess. Zehn der elf Teams sind gleich am ersten Spieltag im Einsatz. Einzig der EHC Bülach steigt etwas später ins Geschehen ein, sein Saisonstart ist auf den 17. September angesetzt.
Die Liga geht mit einer reduzierten Anzahl Mannschaften in die Saison: Aufgrund des Aufstiegs des EHC Arosa in die Sky Swiss League und dem gleichzeitigen Verzicht auf einen Absteiger aus dieser Liga, ergab sich ein freier Platz in der MHL. Diesen erhält der PIKES EHC Oberthurgau 1965, der damit als Aufsteiger neu zur Liga stösst. Nach dem freiwilligen Rückzug des HCV Martigny umfasst die Liga erstmals seit ihrer Gründung im Jahr 2017 nur noch elf Teams.
Der Auftakt verspricht gleich einige spannende Duelle. Titelverteidiger EHC Seewen empfängt zu Hause den EHC Frauenfeld. Der SC Lyss trifft auf den EHC Wetzikon, Dübendorf misst sich mit Langenthal, Huttwil empfängt Thun und Aufsteiger PIKES bestreitet seine erste Partie in der MHL gegen Franches-Montagnes.
Wie die Sky Swiss League setzt auch die MHL ab sofort auf einen neuen Meisterschaftsmodus. Gespielt wird eine nationale 3-fach-Runde, bei der jedes Team dreimal gegen jedes andere antritt, insgesamt also 30 Spiele pro Mannschaft. Da elf Teams dabei sind, pausiert pro Runde immer eines.
Am Ende der Qualifikation ziehen die besten sechs Mannschaften direkt in die Playoffs ein. Die Teams auf den Rängen sieben bis zehn erhalten via Play-Ins eine zweite Chance auf die verbleibenden zwei Playoff-Plätze. Die Entscheidungsspiele werden im Best-of-5-Modus ab dem 21. Februar 2026 ausgetragen. Einen Absteiger wird es in dieser Saison nicht geben. Der Meister der MyHockey League hat jedoch, bei Erfüllung aller Aufstiegskriterien, die Möglichkeit, direkt in die Sky Swiss League aufzusteigen.
Eine weitere Neuerung betrifft die Sicherheit auf dem Eis: Erstmals wird auch in der MHL ein sogenannter Player Safety Officer (PSO) eingesetzt. Dieser ist für die Überprüfung gesundheitsgefährdender Spielsituationen verantwortlich, insbesondere wenn Regelverstösse mit potenziellen Verletzungen einhergehen. Damit zieht die Liga in Sachen Spielersicherheit mit der National League, der Sky Swiss League sowie den höchsten Nachwuchsligen gleich.
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