Die Olympischen Winterspiele 2026 beginnen offiziell erst am 6. Februar mit der grossen Eröffnungsfeier. Doch bereits zwei Tage vorher sind die Abfahrer ins Olympische Abenteuer gestartet. Im ersten Training in Bormio haben die Schweizer gezeigt, dass sie die Olympia-Strecke im Griff haben.
Das Training fand bei schwierigen Lichtverhältnissen statt, war doch die Sonne gar nicht zu sehen. Leider gab es im ersten Training auch einen unschönen Zwischenfall zu sehen. Fredrik Moeller kam zu Sturz und dabei scheint sich der Norweger an der Schulter verletzt zu haben. Er musste letztlich mit dem Helikopter abtransportiert werden.
Die Bestzeit krallte sich mit Ryan Cochran-Siegle (USA) zwar kein Schweizer, doch mit Marco Odermatt (Platz 3), Alexis Monney (4.), Franjo von Allmen (7.) und Stefan Rogentin (8.) haben sich gleich vier Schweizer in den Top 8 klassiert. Niels Hintermann, der sich noch mit Rogentin um den vierten und letzten Schweizer Startplatz duelliert, hat etwas mehr Zeit verloren als seine Teamkollegen und landete auf Rang 18. Italien-Hoffnung Giovanni Franzoni landete im Training auf dem zweiten Platz.
Besonders Marco Odermatt, der letztlich 40 Hundertstelsekunden auf die Bestzeit verloren hat, besitzt noch einige Reserven. Schliesslich hat er bereits weit vor dem Ziel leicht abgeschwungen und dem zu dem Zeitpunkt führenden Vincent Kriechmayr trotzdem 60 Hundertstelsekunden abgenommen. Auch Monney und von Allmen haben noch längst nicht alle Karten aufgedeckt und für das Rennen am Samstag noch viel Steigerungspotenzial.
Alexis Monney Damian Möschinger Franjo von Allmen Fredrik Moeller Giovanni Franzoni Herren Abfahrt Marco Odermatt Milano Cortina 2026 Niels Hintermann Norges Skiforbund Ryan Cochran-Siegle Ski Alpin Stefan Rogentin Swiss-Ski US Ski Team welovesnow.ch