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Mosers verdiente Auszeit am Strand

Nach einer erfolgreichen Saison

Wie Angelica Moser bereits im Interview mit der Basler Zeitung verraten hat, verbrachte die Stabhochspringerin einige Tage in Italien. Davon hat Moser nun einige Bilder geteilt. 

"Das Leben ist schön", schreibt Angelica Moser unter die Bilderstrecke, die sie in Italien zeigen. Die Sportlerin hat die Zeit am Strand sichtlich genossen und dabei auch hervorragend gegessen. Einen Wermutstropfen musste Moser bei den Ferien aber verkraften. Sie konnte nicht gemeinsam mit ihrem Freund Kevin Bozon verreisen. Er befindet sich mitten in der Eishockey-Saison. Nach einem Probetraining beim HC La Chaux-de-Fonds hat Bozon nun einen Vertrag unterschreiben können.

Nach dem Saisonabschluss stand für Moser zunächst ein geplanter Eingriff an der Hand auf dem Programm. Wegen der Hand seien derzeit keine grossen Aktivitäten möglich. Schonen sei jetzt wichtig.

Moser mit grossen Ambitionen

Auf die Saison blickt die Stabhochspringerin im Interview mit der Basler Zeitung zufrieden zurück: "Ja. 2026 war meine bisher beste Saison. Diese Konstanz mit vier Höhen von 4,80 m und mehr sowie regelmässig Höhen über 4.70 m und sieben Podestplätze bei allen Diamond Leagues unterstreicht einen Vorwärtsschritt." Es sei aber etwas schade, dass ihr noch nicht eine neue Besthöhe geglückt sei. Diese stammt noch aus dem Jahr 2024, dort übersprang Moser 4,88 Meter. 

An den Olympischen Spielen 2028 möchte Angelica Moser um die Medaillen springen. Daher muss sich die Schweizerin weiterentwickeln. Dafür sind auch längere Stäbe ein Thema: "Doch, wir peilen jetzt Höhen über 4,90 m an. Diese werden nötig sein, um 2028 in Los Angeles um die Olympiamedaillen zu springen. Und im Hinblick auf die Olympiasaison ist die Frage zu den Stablängen bedeutend. Es würde Sinn ergeben, im 2027 Erfahrung zu sammeln. Definitiv festgelegt haben wir aber noch nichts." 

Fortschritte seien noch in diversen Bereichen möglich, so die 28-Jährige. Zunächst werde sie sich dem Sprintbereich widmen. Ob sich diese Arbeit dann auszahlt, wird sich spätestens an den Olympischen Spielen in Los Angeles zeigen. 

Angelica Moser Leichtathletik Michel Schuler

2026-10-03 12:00:07