Die erste Ausgabe der Ultimate Championships ist zu Ende. Aus Schweizer Sicht sorgten Audrey Werro, die das Rennen über 800 Meter gewann, und Simon Ehammer, der im Weitsprung der Männer den dritten Platz belegte.
Den Abschluss machten die Frauen über 200 Meter. Mitten in der Weltspitze dabei war auch Fabienne Hoenke. Die Schweizerin qualifizierte sich mit der siebtschnellsten Zeit und dem vierten Platz in ihrem Halbfinallauf für das Finale. Dort belegte sie mit einer Zeit von 22,74 Sekunden den achten Rang und darf sich über ein Preisgeld von 10'000 US-Dollar freuen. Im Interview mit SRF Sport erklärt sie nach ihrem Rennen, dass sie mit der Zeit super glücklich ist und nicht viel Ruhephase haben wird, denn am Montag beginnt für sie die Universität. Den ersten Tag verpasst sie allerdings, weil sie dann in die Schweiz zurückfliegen wird. Ab Dienstag wird sie dann wieder die Schulbank drücken.
Melissa Jefferson-Wooden aus den USA gewann das Rennen über 200 Meter mit der besten Zeit der Saison von 21,47 Sekunden. Bei den Herren waren ebenfalls die USA erfolgreich. Kenneth Bednarek sorgte ebenfalls für eine Weltbestleistung und rannte die 200 Meter in 19,52 Sekunden. Timothé Mumenthaler war aus Schweizer Sicht im Halbfinale dabei, konnte sich allerdings nicht für das Finale qualifizieren.
Für ein grosses Highlight war am letzten Abend der Ultimate Championships auch Gianmarco Tamberi verantwortlich. Der italienische Publikumsliebling sprang erstmals seit zwei Jahren wieder über 2,37 Meter und gewann die Hochsprung-Konkurrenz der Herren. Danach versuchte er noch den Sprung über 2,41 Meter, scheiterte allerdings dreimal. Trotzdem war die Freude beim charismatischen Italiener riesig.
Den grossen Abschluss machte schliesslich Armand Duplantis. Der schwedische Stabhochspringer hat die Hymne der Ultimate Championships "Gold" kreiert und sie zum Schluss vor dem Publikum sowie allen Athletinnen und Athleten zum Besten gegeben.
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