Xenia Buri hat sich nach ihrem vierten Platz über 100 Meter bei der Leichtathletik-U20-WM emotional zu Wort gemeldet. Die Schweizer Sprinterin spricht offen über die Enttäuschung über die verpasste Medaille, blickt aber gleichzeitig stolz auf ihren Finaleinzug zurück.
Xenia Buri hat den verpassten Podestplatz an der U20-Weltmeisterschaft noch nicht ganz verarbeitet. In einem emotionalen Instagram-Post schreibt die Schweizer Sprinterin, dass der vierte Rang schmerze: "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass Platz vier nicht weh tut. So nahe an einer Medaille auf der grössten Bühne zu sein, ist hart."
Gleichzeitig betont die 18-Jährige, wie besonders der Final über 100 Meter für sie gewesen sei. Die Teilnahme an einem WM-Final werde sie nie vergessen. "Ich bin definitiv stolz auf das, was ich erreicht habe", hält Buri fest.
Ein besonderes Dankeschön richtet sie an ihre beiden Trainer Daniel und Nicole Ritter. Sie hätten immer an sie geglaubt, sie gefordert und in jeder Phase unterstützt. Auch der Schweizer Delegation von Swiss Athletics dankte Buri für den starken Rückhalt und die gemeinsamen Erlebnisse während der Titelkämpfe.
Trotz der knapp verpassten Medaille blickt die Sprinterin optimistisch nach vorne. "Ich bin stolz darauf, wie weit ich gekommen bin, und freue mich auf das, was noch kommt. Das ist erst der Anfang", schreibt sie.
Ganz vorbei ist die WM für Buri noch nicht. Die Schweizerin kündigte bereits die nächste Aufgabe an: den Einsatz mit der Schweizer Frauen-Staffel über 4x100 Meter. "Wir haben heute noch eine weitere Mission", so Buri.
Leichtathletik Soraya Sägesser Xenia Buri