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Die Schweiz bleibt eine Mehrkampf-Nation – Buri verpasst Medaille um Haaresbreite

U-20-WM in Eugene

Während die Elite sich derzeit in den letzten Vorbereitungen für die Europameisterschaft in Birmingham befindet, ist in Eugene die U-20-Weltmeisterschaft voll im Gange. Mit einer Schweizer Erfolgsmeldung, mit der man nicht unbedingt gerechnet hat.

Alle Hoffnungen waren in dieser Nacht eigentlich auf Xenia Buri gerichtet. Die 18-Jährige, die im Juni noch den Schweizer U-20-Rekord geknackt hat, ging über die 100 Meter allerdings leer aus. Mit einer Zeit von 11.33 verpasste sie die Medaille um nur sechs Hundertstel.

Besonders ärgerlich dabei: Ihre 11.13, die sie im Juni gelaufen ist, hätten zur Goldmedaille gereicht. So holte sich diese in 11.14 die Amerikanerin Mia Maxwell. Sie gewann vor der Jamaikanerin Shanoya Mikalia Douglas und der Italienerin Kelly Ann Maevane Douallo Edimo.

Grund zum Jubel gibt es aus Schweizer Sicht dafür im Siebenkampf, wo sich Anna Pfister die Bronzemedaille sicherte. Noch nach dem ersten Tag und vier Disziplinen war Pfister auf dem achten Rang klassiert, nachdem sie vor allem über 100 Meter Hürden und die 200 Meter Mühe hatte.

Der zweite Tag war dafür um so besser. Im Weitsprung noch nicht bei den Besten dabei, zeigte sie ihre Stärken im Speerwerfen, wo sie die beste Weite der gesamten Konkurrenz hatte und auf den fünften Rang vordrang. Dank der drittbesten Zeit über 800 Meter liess sie im Gesamtklassement noch zwei Konkurrentinnen stehen und sicherte sich Bronze. Gold ging an die Finnin Enni Virjonen, Silber holte sich die Estin Mia Mireia Uusorg.

Anna Pfister Dominic Hodel Leichtathletik Xenia Buri

2026-08-07 07:57:02