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Strahlende Gesichter und bittere Tränen am ersten WM-Tag im Schweizer Team

Gemischte Gefühle zum WM-Auftakt in Tokio

An der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokio stand am Samstag der erste Wettkampftag auf dem Programm. Die Evening Session brachte die ersten Schweizer Einsätze und ganz gemischte Gefühle. 

Zwei strahlende Schweizerinnen liefen nach den Vorläufen im Sprint über 100 Meter durchs Stadion. Géraldine Frey hatte im Vorfeld eine Halbfinalqualifikation als Traum bezeichnet, diesen sollte sie sich in souveräner Manier erfüllen. Als Dritte ihres Vorlaufs lief sie in 11.25 Sekunden direkt in die nächste Runde. Auch Salomé Kora eröffnete die Weltmeisterschaft für sie erfolgreich, als Zweite ihres Vorlaufs qualifizierte auch sie sich direkt fürs Halbfinale. Mit ihrer Zeit von 11.23 Sekunden war sie allerdings noch nicht ganz zufrieden, für den nächsten Wettkampftag peilt sie ihre persönliche Bestmarke an. Aber auch Kora strahlte nach ihrem Vorlauf, bei der Ankunft an der Interviewstation des SRF erkundigte sie sich dennoch zuerst nach dem Ergebnis ihrer zuvor gestarteten Teamkollegin. 

Bittere Tränen vergoss derweil Annik Kälin in der Qualifikation im Weitsprung. Gleich schon bei ihrem ersten Versuch spürte sie wieder Schmerzen an ihrem rechten Fuss. Sie hatte sich vor wenigen Wochen eine leichte Blessur an jener Stelle zugezogen, die Trainings im Vorfeld der WM verliefen dann aber sehr gut. Kälin biss sich aber durch, zeigte den Umständen entsprechend zwei gute Sprünge, beide waren allerdings ungültig. Mit nur einem Resultat mit 6.36 Meter reichte es nicht für den angestrebten Einzug ins Finale. Nach dem Wettkampf begab sich Kälin direkt in medizinische Abklärungen, auch weil sie an der WM noch den Mehrkampf vor sich hätte. 

Auch in den Vorläufen über 1500 Meter standen zwei Schweizerinnen im Einsatz. WM-Debütantin Lilly Nägeli hielt in ihrem Vorlauf lange mit der Spitzengruppe mit, ehe sie auf der Schlussrunde distanziert wurde und auch die persönliche Bestleistung um rund zwei Sekunden verpasst hat. Ihr erster WM-Auftritt sei ein wenig eine Reizüberflutung gewesen. Aus diesem ersten Auftritt wird die 22-Jährige sicherlich viele positive Erfahrungen mitnehmen. In den Halbfinal laufen wollte Joceline Wind. Ausgerechnet vor der Schlussrunde wurde sie von einer stolpernden Kontrahentin ausgebremst. Als Achte ihres Vorlaufs verpasste sie den angestrebten Einzug in die nächste Runde. 

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2025-09-13 13:16:45