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Enttäuschte Medaillenhoffnungen, schnelle Schweizer und ein nationaler Rekord

Moser und Ehammer verpassen die Medaillen

Zwei Schweizer Medaillenhoffnungen haben sich den fünften Tag der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokio rot im Kalender angestrichen. Für Stabhochspringerin Angelica Moser und Weitspringer Simon Ehammer setzte es allerdings Enttäuschungen ab. 

Hoch hinaus wollte Angelica Moser im Finale der Stabhochspringerinnen. Die Schweizer Medaillenhoffnung startete über die Einstiegshöhe von 4.45 Metern und über 4.65 Meter makellos. Doch danach endete ihr Versuch bereits an der dritten Höhe. Die Latte auf der Höhe von 4.75 Meter riss Moser dreimal. In diesem Jahr hatte sie schon 4.80 Meter überwunden. Ohne ihre Saisonbestleistung platzte so der Medaillentraum, in der Endabrechnung gab es nur Rang fünf. 

Auch der Weitsprung-Wettkampf der Männer endete aus Schweizer Sicht ernüchternd. Simon Ehammer steigerte sich im Vergleich zur Qualifikation deutlich. Mit einem Sprung auf 8.30 Meter blieb er nur vier Zentimeter hinter seiner Jahresbestleistung. Eine Medaille hat er dennoch knapp verpasst, die Resultate der drei Akteure auf dem Podest wären aber definitiv in Reichweite gewesen. Der Italiener Mattia Furlani sicherte sich mit 8.39 Metern Gold. 

Während des Stabhochsprung-Finals fanden auf der Laufbahn die Vorläufe über 200 Meter statt. Bei den Frauen stand aus Schweizer Sicht einzig Léonie Pointet im Einsatz. In ihrem Vorlauf wurde sie Vierte und verpasste die direkte Halbfinalqualifikation damit um nur fünf Hundertstelsekunden. Sie konnte zwar noch auf die Zeit hoffen, doch auch über diese Chance reichte es nicht für einen weiteren Einsatz über 200 Meter. Als 25. fehlte ihr ein Rang beziehungsweise drei Hundertstelsekunden. 

Deutlich besser lief es den Männern. Timothé Mumenthaler lief in seinem Heat auf Rang drei und qualifizierte sich so in 20.39 Sekunden direkt fürs Halbfinale. Gar noch schneller als der Europameister von 2024 war William Reais. In seinem Vorlauf reichten 20.38 Sekunden und damit seine Saisonbestleistung allerdings nur zu Rang vier. Über die Zeit sicherte allerdings auch er sich den Platz im Halbfinale. 

Gar für einen Schweizer Rekord hat der Speerwerfer Simon Wieland in der Qualifikation gesorgt: Mit einer Weite von 82.26 Metern übertraf er seine bisherige persönliche Bestmarke beinahe um einen Meter. Für den Einzug ins Finale reichte es dennoch nicht. 

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2025-09-17 15:07:40