2002 stand die Schweiz letztmals am Hlinka Gretzky Cup im Halbfinale. Mit einem spektakulären Sieg gegen Schweden ist der Einzug unter die letzten Vier für das Team von Fabio Schumacher zum Greifen nah.
Zum Auftakt des Hlinka Gretzky Cups setzte es für die Schweizer U-18-Nationalmannschaft eine erwartete Niederlage ab. Gegen Kanada gingen die Schweizer mit einer 3:7-Pleite vom Eis. Das zweite Spiel verlief dann deutlich mehr nach dem Geschmack der jungen Schweizer. Noel Rötheli und Sebastian Weber brachten die Schweizer gegen den Nachwuchs aus Schweden zweimal in Führung, zweimal wussten die Skandinavier aber noch vor der ersten Pause eine Antwort darauf.
Mit einem furiosen Start in den Mittelabschnitt stellten Nilo Gianola und Alexander Domenichelli auf 4:2 für die Schweiz. Bis zur zweiten Pause hatte der Nachwuchs der Tre Kronor die Partie allerdings gedreht. Mit einem 4:5-Rückstand gingen die Schweizer ins Schlussdrittel. Im Powerplay glich Jonah Neuenschwander die Partie aus. Luca Blaser im Schweizer Tor musste sich allerdings noch ein sechstes Mal bezwingen lassen. Im Powerplay gingen die Schweden knapp fünf Minuten vor Spielende abermals in Führung. Sam Neff konnte die Partie aber nochmals ausgleichen und dann setzten die Schweizer gar noch einen drauf: Drei Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang Sebastian Weber der Lucky Punch zum 7:6.
Der Sieg bringt die Schweizer in eine komfortable Ausgangslage. Im letzten Gruppenspiel gegen die Slowakei spielen die Schweizer um den ersten Einzug ins Halbfinale am Hlinka Gretzky Cup seit dem Jahr 2002. Das letzte Gruppenspiel startet am Mittwochabend um 21:00 Uhr.
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