Nick Shore ist zurück im Tessin - diesmal im Dress des HC Lugano. Der frühere Ambri-Spieler spricht über seinen speziellen Vertrag, den Meistertitel mit dem EV Zug und seine Hoffnung, längerfristig bei den Bianconeri zu bleiben.
Mit Nick Shore hat der HC Lugano kurz vor Saisonstart einen erfahrenen Stürmer verpflichtet. Der 33-Jährige kehrt nach mehreren Jahren in Schweden in die Schweiz zurück und macht keinen Hehl daraus, dass er unbedingt nach Lugano wechseln wollte. "Es ist wirklich schön, wieder in der Schweiz zu sein", sagte Shore im Interview mit HeShootsHeScores. Als sich die Möglichkeit ergeben habe, nach Lugano zu kommen, habe er sich sofort darauf gefreut: "Ich wollte unbedingt Teil dieser Mannschaft und dieser Organisation sein."
Der Amerikaner besitzt zunächst lediglich einen Vertrag bis Ende Oktober. Dass die Vereinbarung zeitlich begrenzt ist, sieht Shore jedoch gelassen. "Ich hoffe natürlich, dass ich bleiben kann, aber ich denke nicht jeden Tag daran. Mein Fokus liegt darauf, hart zu arbeiten, ein gutes Trainingslager zu absolvieren und bereit für den Saisonstart zu sein."
In der Schweiz ist Shore kein Unbekannter. Er spielte in der Saison 2020/21 in Zug und zwei Jahre später in Ambri. Besonders positive Erinnerungen verbindet Shore mit seiner Zeit beim EV Zug. Dort gewann er 2021 den Schweizer Meistertitel - ein Moment, der ihm bis heute viel bedeutet.
"Der Titel mit Zug war einer der schönsten Momente meiner Karriere", erklärte Shore. In Lugano trifft er nun mit Captain Calvin Thürkauf sowie Dario Simion und Santeri Alatalo auf mehrere ehemalige Teamkollegen aus jener Meistermannschaft.
Weniger erfolgreich verlief seine Zeit beim HC Ambri-Piotta. Trotzdem blickt Shore ohne Bitterkeit zurück. "Ich habe die Zeit in Ambri geschätzt, auch wenn es sportlich nicht so funktioniert hat, wie wir gehofft hatten", sagte der Stürmer. Schade sei vor allem, dass das gemeinsame Projekt damals nicht den gewünschten Erfolg gebracht habe.
Nach dreieinhalb Jahren in Schweden sieht sich Shore heute zwar als reiferer Spieler, grundsätzlich wolle er aber derselbe Eishockeyspieler bleiben. Vergleiche mit seinen früheren Stationen lehnt er ab: "Das hier ist ein Neuanfang für alle. Wir wollen auf dem aufbauen, was Lugano in der vergangenen Saison erreicht hat."
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