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Rönnberg nach dem Meistertitel: 'Warum sollte einmal in 89 Jahren reichen?'

Gottéron-Coach mit klarer Ansage

Fribourg-Gottéron startet erstmals als amtierender Schweizer Meister in eine National-League-Saison. Trainer Roger Rönnberg macht vor dem Auftakt aber klar, dass der historische Triumph für ihn kein Grund ist, einen Gang zurückzuschalten.

"Warum sollte es denn reichen, in 89 Jahren nur einmal den Titel zu gewinnen?", fragt der Schwede im Gespräch mit Keystone-SDA. Für Rönnberg ist der Meistertitel vielmehr zusätzlicher Antrieb. Er fühle sich inzwischen noch stärker mit dem Verein, der Stadt und dem Kanton verbunden und sei "noch versessener als zuvor, Grosses für den Verein zu erreichen".

Glauser und Waeber sollen ihren eigenen Weg gehen

Gleichzeitig warnt Rönnberg davor, die neue Mannschaft permanent mit jener der Meistersaison zu vergleichen. Mit Julien Sprunger und Reto Berra haben zwei prägende Figuren den Verein verlassen. "Reto und Julien können wir nicht ersetzen", sagt der 55-Jährige. Der neue Captain Andrea Glauser und Goalie Ludovic Waeber sollen deshalb nicht an ihren Vorgängern gemessen werden, sondern ihre eigenen Rollen entwickeln.

Auch sportlich sieht Rönnberg trotz des Titels noch Luft nach oben. "Letzte Saison lief nicht alles perfekt", betont er und verweist unter anderem auf die zahlreichen Verletzungen. Das Ziel sei deshalb nicht einfach nur, den Meistertitel zu verteidigen, sondern sich als Mannschaft und Verein weiterzuentwickeln.

Am Dienstag beginnt für Fribourg die neue NL-Saison auswärts beim EHC Biel. Nach zwei Siegen zum Start in die Champions Hockey League geht der Meister zumindest mit einem gelungenen Pflichtspielauftakt im Rücken in die neue Spielzeit.

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2026-09-08 17:26:13