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'Habe mich mit dem Puck wohlgefühlt' - Sörensen meldet sich nach langer Zwangspause zurück

Schwede mit erst zweitem Einsatz 2026

Der HC Fribourg-Gottéron feiert im dritten Halbfinal-Duell gegen Genf einen knappen 2:1-Sieg und legt damit in der Serie wieder vor. Besonders im Fokus stand dabei Rückkehrer Marcus Sörensen. Der schwedische Offensiv-Star gab nach langer Verletzungspause sein Comeback und zeigte sich nach der Partie am MySports-Mikrofon sichtlich erleichtert.

Es war die Nachricht des Abends für alle Gottéron-Fans: Marcus Sörensen ist zurück auf dem Eis. Nach einer langwierigen Verletzung, die ihn fast das gesamte bisherige Jahr 2026 kostete, griff der womöglich wichtigste Offensivspieler der Drachen pünktlich zur heissen Phase des Halbfinals wieder ein. Dass er für den HCFG unverzichtbar ist, blitzte bereits in seinem ersten Auftritt wieder auf.

Die Kondition als grösste Hürde

"Es ist eine lange Zeit vergangen. Das war erst mein zweites Spiel im Jahr 2026", resümierte Sörensen nach dem hart umkämpften 2:1-Sieg gegen die Genfer. Trotz der langen Abwesenheit wirkte der Schwede spielerisch kaum eingerostet, was auch dem Interviewer auffiel, der eine stetige Steigerung während der 60 Minuten beobachtete.

Sörensen selbst gab zu, dass die grösste Herausforderung nicht die Technik, sondern die Physis war: "Ich fühle mich mit dem Puck am Stock wirklich wohl. Das hat mir nie Sorgen bereitet. Was mir eher Sorgen gemacht hat, ist die körperliche Verfassung, die Kondition." Es brauche Zeit, um den Rhythmus wiederzufinden, doch sein Anspruch bleibe unverändert hoch: "Ich möchte in jedem Shift, in dem ich auf dem Eis stehe, Akzente setzen."

Ein wichtiger Impuls für die Serie

Mit Sörensen gewinnt das Spiel von Fribourg-Gottéron massiv an Kreativität und Torgefahr. Auch wenn er physisch noch nicht bei 100 Prozent sein dürfte, war sein Selbstvertrauen am Puck ein entscheidender Faktor für den Heimsieg in Spiel 3. "Es hat einfach Spass gemacht, wieder da draussen zu sein", so der Schwede. Für Gottéron könnte dieses Comeback der nötige Zündfunke sein, um die Serie gegen Genf zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.

Auch sein Linienpartner Lucas Wallmark ist sehr glücklich darüber, wieder mit seinem schwedischen Landsmann spielen zu können. "Es war gut und hat Spass gemacht. Wir hätten noch das ein oder andere Tor erzielen können, aber wir haben gewonnen und uns die Tore hoffentlich für die nächsten Spiele aufbewahrt." 

Damian Möschinger Eishockey HC Fribourg-Gottéron Lucas Wallmark Marcus Sörensen National League

2026-04-08 22:50:11

Event

08.04.2026 20:00
HC Fribourg-Gottéron 2:1 Genève-Servette HC

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