Kaum einer kann am Stock so viele Dinge, wie Marcus Sörensen. Der Import des HCFG kann seine Mannschaft im Alleingang zum Sieg tragen, zwei Tage später dann aber auch komplett abtauchen. Spielerisch ist er gegen den EVZ definitiv nicht abgetaucht, allerdings für einen kurzen Moment etwas übertrieben.
Beim Spiel des HC Fribourg-Gottéron gegen den EV Zug spielte Sörensen den Puck zu seinem Mitspieler und fuhr in Richtung der blauen Linie. Dort schlug ihm Grégory Hofmann den Stock auf den linken Schlittschuh, allerdings ohne Krafteinwirkung, wie die Disziplinarkommission meint. "Sörensen lässt sich auf diesen leichten Kontakt nicht nur offenkundig fallen, sondern reagiert auch noch verzögert."
Auf dem Eis gab es keine Strafe, jedoch nun für den Schweden. Für das Sounding Board war seine Reaktion "nicht nur übertrieben und unnatürlich, sondern vielmehr ein offenkundiges Verhalten, eine Strafe herauszuholen oder zu beschönigen". So wurde der 33-Jährige wegen eines Vortäuschens eines Fouls mit 4'000 CHF (inkl. Verfahrenskosten) gebüsst.
Zurückblickend dürfte es Sörensen verkraften, die Strafe zu zahlen. Gegen den EVZ schoss er ein Tor und bereitete zwei weitere vor. Auch beim Overtime-Sieg gegen die ZSC Lions hatte der Schwede mit einer Vorlage seinen Stock im Spiel, fiel anschliessend aber gegen den SC Bern aus. Gemäss La Liberté stand er am Montagmorgen im Training wieder auf dem Eis, soll wieder einsatzfähig sein. Immerhin bei der Verletzung gab es also scheinbar eine erleichternde Diagnose.
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