Der langjährige Gottéron-Stürmer Killian Mottet steht vor dem Abgang aus seinem Ausbildungsklub. Obwohl sein Vertrag in Fribourg ursprünglich bis 2027 läuft, ist klar: Für die nächste Saison plant der Verein ohne den 34-Jährigen. Besonders konkret geworden ist bisher der HC Ajoie, der bereits ein Angebot vorgelegt hat.
"Wir haben Gottéron vor einigen Tagen ein Angebot geschickt", erklärt Ajoie-Sportchef Julien Vauclair im Gespräch mit La Liberté. "Es ist ein grossartiges Angebot. Es bedeutet einen enormen Aufwand für einen Verein wie unseren. Besser geht es nicht. Jetzt liegt der Ball bei Gottéron."
In Fribourg hält man sich derweil noch zurück. Sportdirektor Gerd Zenhäusern erklärt: "Ajoie ist der Verein, der bisher die weitesten Schritte unternommen hat. Ich warte aber noch auf die konkrete Stellungnahme anderer Vereine, insbesondere zweier. Danach können wir weitermachen." Ziel sei es, noch im Juni Klarheit zu schaffen.
Mottet selbst verfolgt die Verhandlungen aus der Distanz. "Es ist nicht meine Entscheidung", sagt er. "Ich gewöhne mich langsam an den Gedanken. Ich könnte Däumchen drehen und auf den 25. des Monats warten, bis mein Vertrag ausläuft, aber das entspricht weder meiner Mentalität noch meinem Ziel. Mit 34 will ich spielen und vielen Leuten beweisen, dass ich immer noch in der Lage bin, eine führende Rolle in der Nationalliga zu spielen."
Eine Rückkehr nach Ajoie, wo Mottet bereits 2012/13 spielte, scheint für den Flügelstürmer durchaus vorstellbar: "Ich könnte mir vorstellen, dort zu spielen, ja. Es ist auf jeden Fall eine Option." Auch ein Leihmodell wird in Fribourg nicht ausgeschlossen. Zenhäusern betont: "Auch eine einjährige Leihe ist denkbar, insbesondere bei einem Wechsel zu Ajoie." Noch ist nichts entschieden, aber Mottets Zeit bei Gottéron neigt sich klar dem Ende zu.
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