Unglaubliche 63 Punkte sammelte Marcus Sörensen in der vergangenen Regular Season und war damit der beste Scorer der gesamten Liga. Der Schwede ist sich durchaus bewusst, dass die Bestätigung schwierig wird, gibt sich aber kämpferisch.
Gegenüber Freiburger Nachrichten (gesehen auf Frapp) meint er, dass eine neue Saison für ihn immer eine Art Auffrischung sei. "Dabei will ich auf dem Vorjahr aufbauen, speziell was das Zusammenspiel mit Lucas (Wallmark, Anm.d.Red.) und wer auch immer – es wird wohl Kiki (Killian Mottet, Anm.d.Red.) sein – mit uns in einer Linie spielt" angehe, meint er vor dem Start in der National League.
Auf den Werten der Vorsaison aufzubauen wird jedoch schwer: "Es können nicht wieder 30 Tore von mir und 20 von Lucas erwartet werden. Das war vor einem Jahr so nicht zu erwarten, und das ist es auch diesmal nicht". Sörensen war letzte Saison der erste Drache seit Andrei Chomutow in der Saison 1994/95, der Ligatopscorer wurde.
Es sei für die kommende Saison wichtig, dass er sich zusammen mit Wallmark bei engen Spielen oder bei Rückständen in der Offensive zeigt, "dann kommen die Tore schon". Das Hockey sei ein ständiges Auf und Ab, wenn es darum geht, ob Pucks im Netz landen oder nicht. Eine Saison mit je 20 Toren bei ihm und seinem Landsmann seien demnach immer noch eine gute Saison. "Das primäre Ziel ist, der Mannschaft zu helfen".
Druck von aussen verspüre er nicht, ob er schlussendlich in der Scorerliste zuoberst stehe, sei zweitrangig. Sei es doch so, bedeute es, dass das Team einen guten Job gemacht hat. Etwas Druck gibt es dann aber wohl doch:
Wenn jemand Druck macht, dann ich das selbst. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich wieder 30 Tore schiessen muss. Diese Zahl zu erreichen, ist so hart. Ich bin glücklich und stolz, das geschafft zu haben, aber wie erwähnt, Hauptsache wir können dem Team eine Stütze sein.
Marcus Sörensen gegenüber Freiburger Nachrichten
Was Marcus Sörensen noch über die Stadt, Ex-Trainer Christian Dubé und den Spengler Cup zu sagen hat, könnt ihr hier lesen.
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