Der HC Davos bleibt auch im achten Saisonspiel makellos. Der 5:2-Sieg gegen die ZSC Lions sorgt sportlich für Jubel, beinahe aber auch beinahe für ein Torhüter-Dilemma. Denn gleich beide Goalies sorgen für einen Schreckmoment.
Der HC Davos feiert beim 5:2-Auswärtssieg gegen die ZSC Lions den achten Sieg im achten Spiel. Doch beinahe hätte die perfekte Bilanz einen bitteren Beigeschmack bekommen, denn auf der Goalie-Position kam es zu gleich zwei Zwischenfällen.
Startgoalie Luca Hollenstein, der zuletzt mit zwei Shutouts glänzte, begann die Partie, musste aber nach dem zweiten Drittel wegen Übelkeit passen. "Ihm war schlecht und er musste sich übergeben", erklärte Sportchef Jan Alston gegenüber Blick Sport. Für ihn übernahm Stammkeeper Sandro Aeschlimann – und auch der sorgte im Schlussdrittel für Nervosität.
In der 55. Minute prallte ZSC-Stürmer Willy Riedi nach einem Laufduell mit Valentin Nussbaumer ungebremst in Aeschlimann hinein. Der HCD-Keeper blieb zunächst liegen, hielt sich das Knie und wirkte angeschlagen. Doch die kurze Schrecksekunde blieb folgenlos: Aeschlimann konnte weitermachen und den Sieg sichern.
Nach Spielschluss ging es auch Hollenstein wieder besser – er zeigte sich im Kabinengang bereits wieder locker im Gespräch mit Teamkollegen. Das Goalie-Drama blieb dem HCD also erspart.
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