Josh Holden ist im Schweizer Eishockey eine grosse Figur. Früher als Spieler war kaum zu bremsen, nervte die gegnerischen Fans immer wieder. So kam auch die Ernennung zum HCD-Trainer im März 2023 nicht gut an, mittlerweile hat sich das gelegt.
Beim HCD an der Bande, ist er kaum wiederzuerkennen, ist eher der ruhige Typ. Dies sieht er auch selbst so, wie er gegenüber Keystone-SDA (überliefert von nau.ch) sagt: "Als Spieler bist du ein Unterhalter. Wie ich als Trainer bin, entspricht eher meiner Persönlichkeit". Er sei eher ein ruhiger Typ, mitfühlend und kommunikativ. Diese Persönlichkeit könne er nun nutzen, nachdem er die Arbeit als Trainer von Dan Tangnes gelernt habe.
Kommunikativ sei er definitiv, meint auch Sportchef Jan Alston. Dieser beschreibt ihn als "extrem guten Kommunikator. Alle verstehen, was er verlangt". Ähnlich tönt es bei Enzo Corvi: "Er sieht, wenn es jemandem nicht gut geht, versucht dann herauszufinden, was los ist. Er ist menschlich ein sehr guter Typ".
Holden hat als Trainer Erfolg mit den Bündnern, die mittlerweile punktgleich mit Tabellenführer ZSC stehen. Auch dafür hat Corvi eine Erklärung:
"Wir gewinnen momentan jene Spiele, die wir in der vergangenen Saison mit einem Treffer Unterschied verloren haben, weil wir hinten sehr souverän agieren und vorne die Tore machen. Unser System ist eher defensiver ausgerichtet. Wir machen den Slot dicht und versuchen stets, drei Mann hinter dem Puck zu haben. Dadurch ist es für die Gegner schwierig, gegen uns zu ‹Rushes› zu kommen."
Enzo Corvi bei Keystone-SDA
Was Jan Alston über die Imports und Enzo Corvi über seine eigenen Leistungen zu sagen haben, könnt ihr hier lesen.
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