In Ambri hatte man die düsteren Prognosen der Experten und der Medien mitgekriegt. Für die Tessiner war einer der beiden letzten Plätze reserviert, auch Blick tippte das Team auf den letzten Platz. Doch nach den ersten sechs Spielen haben die Biancoblù die Vorhersagen erst einmal im Papierkorb versenkt und sich mit vier Siegen und elf Punkten auf Platz 2 gesetzt.
«Es hiess, wir hätten die schlechtesten Ausländer und zu wenig Substanz im Team», sagt Trainer Jussi Tapola (52). Hat Ambri die Prognosen als Motivation genutzt und die Tipp-Tabellen in der Kabine aufgehängt? «Wir haben mit dem Team darüber gesprochen», so der Finne, «und gesagt, dass es die beste Position ist, um zu beweisen, dass wir besser sind als viele glauben.»
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