Der 52-jährige Assistenztrainer vom HC Ajoie hatte vor zwei Wochen einen folgenschweren Zwischenfall. Bei einem Malheur zu Haue mit seiner Sauna, erlitt Petteri Nummelin schwere Verbrennungen.
Petteri Nummelin ist in der Schweiz eine Hockey-Legende. Der finnische Verteidiger spielte während Jahren in der Schweiz für den HC Davos und den HC Lugano, konnte dabei zweimal die Meisterschaft gewinnen. 1995 wurde er zudem mit der finnischen Nationalmannschaft Weltmeister.
Mittlerweile steht Nummelin als Assistenztrainer von Greg Ireland an der Bande des HC Ajoie. Vor zwei Wochen kam es in seinem Haus in Porrentruy nun zu einem folgenschweren Unfall. Als der Finne an einem verbogenen Rohr seiner Sauna herumhantierte, platzte jenes und traf den 52-Jährigen mit heissem Wasser am Körper und im Gesicht.
"Das Rohr, das das erhitzte Wasser vom Tank zur Sauna transportiert, war verbogen und machte ein seltsames Geräusch. Ich wollte es dummerweise gerade richten, und das heisse Wasser explodierte oben", gab Nummelin gegenüber der finnischen Zeitung Iltalehti zur Auskunft.
Mit schweren Verbrennungen gelang es ihm, den General Manager des Teams anzurufen, der ihn ins örtliche Krankenhaus brachte. Später wurde Nummelin nach Lausanne ins Universitätsspital gebracht. Die mit Abstand grösste Sorge galt der möglichen schweren Schädigung der Augen.
"Die Haut an meinem rechten Arm, meiner Brust und meinem Gesicht ist verbrannt. Auch meine Augen litten darunter, ich konnte sie einige Tage lang nicht öffnen. Der gesamte Oberkörper war bandagiert. Mittlerweile gehe ich alle zwei Tage zum Universitätsspital Basel, das auf Augenverletzungen spezialisiert ist. Ich gehe nächsten Mittwoch dorthin. Vielleicht bekomme ich dann Informationen, wann ich wieder arbeiten kann."
Petteri Nummelin, Iltalehti, 27.01.25
Im Moment läuft Nummelin nur mit einer Mütze auf dem Kopf und einer Sonnenbrille auf den Augen aus seiner Wohnung. Die Haut im Gesicht ist immer noch dünn und verträgt weder Sonnenlicht noch Kälte. "Ich darf meine Augen überhaupt nicht anstrengen. Nach aktuellen Informationen könne es bis zu einem Jahr dauern, bis die Haut normal Sonnenlicht abbekäme", so die Berichte von Iltalehti.
Zum Schluss sah der finnische Weltmeister jedoch das Glück im Unglück, denn nach eigener Aussage "hätte es auch schlimmer kommen können".
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