Der Grasshopper Club Zürich wehrt sich gegen die lange Sperre von Allan Arigoni. Nach dem Platzverweis gegen Servette wurde der Verteidiger für drei Spiele gesperrt - GC hält das Strafmass jedoch für zu hart.
Der Grasshopper Club Zürich befindet sich einmal mehr in einer sportlichen Krise und steht vor der dritten Barrage-Teilnahme in Folge. Am vergangenen Sonntag verloren die Hoppers zuhause mit 0:2 gegen Servette FC. Bereits in der 33. Spielminute sah dabei Allan Arigoni die Rote Karte. Der GC-Verteidiger traf Gegenspieler Bradley Mazikou mit einem harten Tritt oberhalb des Knöchels und wurde nach VAR-Intervention folgerichtig des Platzes verwiesen.
Die Liga verhängte daraufhin am Montag eine Sperre von drei Spielen gegen den ehemaligen Lugano-Spieler, was bedeuten würde, dass er die restlichen Spiele der Relegation Group verpassen würde.
Die Zürcher halten das Strafmass allerdings für überzogen. Der Einzelrichter der Swiss Football League wird den Fall nun nochmals begutachten und eine Entscheidung fällen. Für das Zürcher Derby gegen den FC Zürich am kommenden Samstag ist Arigoni jedoch definitiv gesperrt. Die erste Spielsperre erfolgt automatisch.
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