Der Grasshopper Club Zürich hat im Barrage-Hinspiel gegen den FC Aarau einen überzeugenden 4:0-Sieg errungen. Damit setzte der Super-League-Klub ein deutliches Zeichen im Kampf um den Ligaerhalt. Der Erfolg war von Beginn an spürbar, wobei GC mit breiter Brust auftrat und Aarau wenig entgegenzusetzen hatte.
Eine Schlüsselfigur des Spiels war der 35-jährige Pascal Schürpf, der trotz eines kurzen Einsatzes von nur 37 Minuten massgeblich zum Sieg beitrug. Schürpf, der bereits zum vierten Mal in einer Barrage steht, wurde in der 27. Minute für den verletzten Lee eingewechselt. Nur 14 Minuten später erzielte er das 2:0.
"Ich wünschte, es wäre ein taktischer Wechsel gewesen. Aber es ging etwas gar schnell bei Lee", erklärte Schürpf seinen überraschenden Ein- und Auswechsel gegenüber vom Blick. Er fügte hinzu: "Es hat im Rücken gezwickt. Natürlich sieht das mit der Ein- und Auswechslung etwas doof aus. Aber GC steht über allem. Wenn ich nicht bei 100 Prozent bin, melde ich das. Für ein Tor hats ja gereicht."
Trainer Tomas Oral lobte Schürpfs Leistung: "Er ist ein Pfundskerl, ein Torjäger, der das Herz auf dem Platz lässt. Umso wichtiger ist er in der aktuellen Phase." Kapitän Amir Abrashi verglich Schürpf sogar mit einem bekannten deutschen Spieler: "Pasci ist ein Fuchs – der Thomas Müller von GC. Kommt rein, weiss immer, wo das Tor steht. Einfach klasse."
Der Sieg gegen Aarau folgt auf den überlebenswichtigen Erfolg gegen St.Gallen, welches GC neuen Auftrieb gegeben hat. Schürpf betonte die Bedeutung des FCSG-Spiels: "Das Spiel gegen St.Gallen hat uns gutgetan. Es hat uns gezeigt, was wir brauchen, um zu gewinnen. Das gab uns nochmals einen Energie-Push."
Amir Abrashi Brack Super League Fussball Grasshopper Club Zürich Pascal Schürpf sport.ch Tomas Oral