Die Verletzungssorgen zwingen Genève-Servette zu einer ungewöhnlichen Lösung. Für das Gastspiel beim SC Bern rückt Oliver Achermann direkt aus der Swiss League ins Line-up. Der 32-Jährige vom HC La Chaux-de-Fonds kommt mit zwei Toren und einem Assist aus fünf Spielen nach Genf.
Genève-Servette reagiert auf seine Verletzungssorgen und erhält für das Auswärtsspiel beim SC Bern Unterstützung aus der Swiss League. Oliver Achermann vom HC La Chaux-de-Fonds wird am Freitag für die Genfer auflaufen. Der erfahrene Stürmer ist bei den Neuenburgern gut in die neue Saison gestartet.
Wie ArcInfo berichtet, wird Achermann dem Genève-Servette HC für die Partie am Freitagabend beim SC Bern zur Verfügung stehen. Für den 32-Jährigen bedeutet dies den kurzfristigen Sprung aus der Swiss League in die höchste Schweizer Spielklasse. Achermann kommt beim HC La Chaux-de-Fonds normalerweise als Center zum Einsatz. In den ersten fünf Meisterschaftsspielen der laufenden Saison gelangen ihm zwei Tore und ein Assist.
Für Genève kommt die zusätzliche Option im Angriff gelegen. Die Grenats mussten zuletzt auf mehrere Spieler verzichten. Ramon Untersander fällt aufgrund einer Unterkörperverletzung sechs bis acht Wochen aus, Giancarlo Chanton befindet sich nach einer Handoperation weiterhin im Aufbau. Auch Tanner Richard konnte zuletzt noch nicht ins Training zurückkehren.
Beim spektakulären 5:6 nach Penaltyschiessen gegen Lausanne am Mittwoch standen neben Untersander, Chanton und Richard unter anderem auch Markus Granlund und Eliot Hischier nicht zur Verfügung. Tim Bozon ist dagegen inzwischen wieder zurück im Line-up.
Trotz der zahlreichen Absenzen hat Genève-Servette nach einem schwierigen Saisonstart zuletzt deutlich Fahrt aufgenommen. Vor der Niederlage in Lausanne hatten die Genfer vier Meisterschaftsspiele in Serie gewonnen. Nach acht Partien stehen sie mit 13 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Nun soll Achermann zumindest kurzfristig zusätzliche Tiefe bringen. Am Freitag wartet mit dem Gastspiel beim SC Bern bereits die nächste Aufgabe, am Sonntag empfängt Genève-Servette den EV Zug.
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