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Fassnacht beendet seine Karriere in der Schweizer Nati

Nach 24 Länderspielen ist Schluss

Christian Fassnacht wird künftig nicht mehr für die Schweizer Nationalmannschaft auflaufen. Der 32-Jährige beendet nach 24 Länderspielen und fünf Toren seine Nati-Karriere. Sein letzter Einsatz war bei der WM 2026 gegen Kanada.

Christian Fassnacht zieht einen Schlussstrich unter seine Karriere im Schweizer Nationalteam. Vor dem Start in die neue Länderspiel-Saison hat sich der 32-Jährige entschieden, künftig nicht mehr für die Nati aufzulaufen.

"Ich möchte aufhören, wenn es am schönsten ist - auch angesichts meiner Rolle in der Nati", begründet Fassnacht seinen Entscheid. Er habe Teil der grössten WM und des grössten Schweizer Erfolgs sein dürfen. "Nun ist der Moment gekommen, den Jungen Platz zu machen." Fassnacht debütierte im Oktober 2018 gegen Belgien für die Schweiz. Insgesamt kam der YB-Spieler auf 24 Länderspiele, fünf Tore und drei Vorlagen. Auffällig: Dafür benötigte er lediglich 594 Einsatzminuten. Häufig kam Fassnacht als Joker zum Zug.

Vom Spätstarter zum Nationalspieler

Sein Weg in die Nati war ungewöhnlich. Erst im Sommer 2016 bestritt Fassnacht im Alter von 22 Jahren für den FC Thun sein erstes Super-League-Spiel. Nur etwas mehr als zwei Jahre später folgte bereits sein Debüt im Nationalteam - ohne zuvor für eine Schweizer Nachwuchsauswahl gespielt zu haben.

Besonders in Erinnerung bleibt sein Auftritt im EM-Achtelfinal 2021 gegen Frankreich. Fassnacht wurde beim Stand von 1:3 eingewechselt und war mit zwei Balleroberungen an der Entstehung des Anschlusstreffers und des späten Ausgleichs beteiligt. Die Schweiz setzte sich anschliessend im Penaltyschiessen durch. Seinen letzten Einsatz absolvierte Fassnacht bei der WM 2026 beim 2:1 gegen Kanada. Sein letztes Tor im Nati-Dress erzielte er wenige Wochen zuvor beim 4:1 im Testspiel gegen Jordanien.

Nationaltrainer Murat Yakin würdigt Fassnacht zum Abschied als "sehr bodenständigen und loyalen Spieler". Er sei "der Inbegriff des Teamplayers" gewesen. Fassnacht selbst blickt mit Dankbarkeit zurück: "Es war für mich immer mit grossem Stolz verbunden, die Schweiz vertreten und den Fans etwas zurückgeben zu dürfen."

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2026-09-14 10:18:00