Die Schweiz hat sich am Freitagmorgen souverän für den Achtelfinal qualifiziert. Seit Samstagmorgen ist nun auch klar, auf wen die Nati dort treffen wird. Auch die beiden möglichen Viertelfinalgegner sind mittlerweile bekannt.
Die Schweizer Mannschaft hat am Freitagmorgen das nicht ganz einfache Sechzehntelfinale gegen Algerien gewonnen. Nach schwerem Start erzielte Breel Embolo nach zehn Minuten etwas gegen den Spielverlauf das 1:0. In der zweiten Halbzeit war die Mannschaft von Murat Yakin dann wacher und kam bereits in der 46. Minute durch Dan Ndoye zum 2:0. Anschliessend zeigte die Nati eine reife Leistung und brachte den Sieg in trockene Tücher.
Bereits nach der Gruppenphase war klar, dass die Schweiz dann im Achtelfinale entweder auf Kolumbien oder Ghana treffen wird. Die Kolumbianer schlossen ihre Gruppe vor Portugal, der DR Kongo und Usbekistan auf Rang 1 ab. Ghana sicherte sich derweil dank Rang 3 hinter England und Kroatien das Ticket für die K.-o.-Phase.
In diesem Duell war Kolumbien dann über 90 Minuten hinweg die bessere Mannschaft und ging bereits in der 14. Minute durch Jhon Arias in Führung. Anschliessend kamen die Südamerikaner immer wieder zu guten Chancen, scheiterten aber mal für mal an Lawrence Ati Zigi.
Der Goalie vom FC St.Gallen erhielt nach seiner Verletzung im ersten Spiel wieder die Chance, und nutzte diese. Insgesamt zeigte er sieben Paraden, seine Vorderleute waren schlussendlich aber schlicht zu harmlos, um noch auszugleichen.
Klar verteilt war die Favoritenrolle beim Duell zwischen Weltmeister Argentinien und Neuling Kap Verde. In der ersten Halbzeit sah auch alles nach einem deutlichen Sieg für die Argentinier aus. Die Mannschaft um Captain Lionel Messi war die klar bessere Mannschaft, und das 1:0 in der 29. Minute war dann auch Chefsache.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich die Mannschaft von den Kapverden aber mutiger und kam durch ein Traumtor von Deroy Duarte in der 59. Minute tatsächlich zum Ausgleich. Obwohl Argentinien anschliessend wieder deutlich die bessere Mannschaft war, ging es in die Verlängerung.
Dort dauerte es dann nur zwei Minuten, ehe Lautaro Martinez das erlösende 2:1 erzielte. Doch das Duell war damit längst noch nicht entschieden. In der 103. Minute glich Sidny Lopes Cabral das Spiel erneut aus, womit es nach 105 Minuten nach einem Elfmeterschiessen aussah.
In der 111. Minute kam Argentinien dann noch einmal zu einem Eckball. Messi brachte diesen gefährlich zur Mitte, wo Christian Romero hochstieg. Dieser traf den Ball zwar nicht optimal mit dem Kopf, aber so, dass er vom kapverdischen Verteidiger Diney Borges eben doch ins Tor fiel. So trifft der amtierende Weltmeister im Achtelfinal auf Ägypten, das am Freitagabend die Australier nach Elfmeterschiessen bezwingen konnte.
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