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Ein afrikanischer Gegner würde Rodriguez reizen

Seine persönliche Zukunft ist noch offen

In zwei Tagen spielt die Schweizer Nationalmannschaft ihr abschliessendes Gruppenspiel gegen Kanada. Auf der Pressekonferenz hat Ricardo Rodriguez bereits etwas weiter vorausgeblickt. Trotzdem soll zunächst der Gruppensieg gesichert werden.

140 Länderspiele bestritt Rodriguez bislang für die Schweizer Nationalmannschaft. Damit ist er die Nummer zwei. Eine Bestmarke teilt Rodriguez mit dem Rekordspieler jedoch. Zusammen mit Granit Xhaka hat Ricardo Rodriguez die meisten WM-Spiele eines Schweizers aller Zeiten bislang absolviert: "Der Rekord ist sehr speziell für mich. Ich bin sehr stolz, so viele Spiele für die Nationalmannschaft bestritten zu haben. Ich freue mich immer wieder darauf, zur Nati zu kommen", erklärt der Routinier auf der Pressekonferenz.

Das erste WM-Spiel sei womöglich sein bestes gewesen, so Rodriguez. Gegen Ecuador bereitete der Abwehrspieler damals zwei Tore vor.

Seit Jahren sieht Ricardo Rodriguez gleich aus. Wie er das mache, wisse er nicht. Es sei aber wichtig, entspannt zu sein: "Ich bleibe mir immer treu. Ich bin schon lange dabei, ich passe auf mich auf und weiss, was ich brauche, damit ich meine Leistung bringen kann. Das ist das Wichtigste." Diese Leistung wird von Rodriguez in zwei Tagen das nächste Mal gefordert werden. Zum Abschluss der Gruppenphase wird die Schweiz auf Kanada treffen. Man möchte die Gruppe gewinnen, so der Nationalspieler. Dafür wird ein Sieg notwendig sein.

Einen konkreten Wunschgegner hat Ricardo Rodriguez nicht: "Vielleicht gegen eine afrikanische Mannschaft, das wäre etwas Neues. Gegen beinahe alle anderen Nationalmannschaften habe ich schon gespielt." In einem allfälligen Achtelfinale könnte die Schweiz womöglich auf Marokko treffen, damit könnte sich der Wunsch Rodriguez' erfüllen.

Rodriguez hat keine Lust auf das Thema Xhaka

Ricardo Rodriguez wollte an der Pressekonferenz nicht über seinen guten Kumpel Granit Xhaka sprechen: "Das Thema ist abgeschlossen. Ich möchte nur nach vorne schauen." Das erste Spiel sei nicht gut gewesen und man habe dann die schlechten Dinge aus der Partie gegen Katar angesprochen und diese im Duell gegen Bosnien verbessert. Es herrsche eine gute Stimmung, so Rodriguez.

Nach dem Unentschieden gegen Katar gab es einen Medienbericht, der von einer schlechten Stimmung innerhalb der Nationalmannschaft schrieb. Durch die harsche Kritik des Captains sollen sich einige Spieler unwohl gefühlt haben. Rodriguez spricht aber davon, dass Xhaka die öffentliche Kritik nur gut gemeint habe. Er wolle nur den maximalen Erfolg für die Mannschaft.

Die eigene Zukunft wird später geklärt

Der Vertrag von Ricardo Rodriguez bei Betis Sevilla läuft in wenigen Tagen aus. Wo der Aussenverteidiger seine Karriere fortsetzt, weiss der Routinier selbst noch nicht: "Es ist noch zu früh. Ich will mich jetzt nur auf die Weltmeisterschaft fokussieren. Es ist alles offen, ich weiss nicht, wo es hingeht. Es kann in die Schweiz, aber auch ins Ausland gehen." Auch eine Rückkehr zum FC Zürich schliesst Rodriguez nicht aus.

Seine Zukunft in der Nationalmannschaft lässt der Spieler ebenfalls offen: "Wir werden sehen, ob es die letzte Weltmeisterschaft ist oder nicht." So weit schaue er nicht voraus. Er spiele aber die Partien so, als ob es seine letzten wären.

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2026-06-22 18:57:40