Seine Flügelläufe auf der Schützenwiese bleiben unvergessen. Sayfallah Ltaief war in der Saison 2023/24 einer der Hauptgaranten dafür, dass Winterthur sensationell die Championship Round erreichte. In der letzten Saison lief es dann nicht wie gewünscht, doch es scheint wieder aufwärtszugehen.
Die letztjährigen Statistiken des in Zürich geborenen Nationalspielers Tunesiens lesen sich eigentlich gar nicht so schlecht. 30 Spiele absolvierte der 25-Jährige in der Eredivisie, zehn weitere in der Europa League. Schaut man sich seine Einsatzzeiten aber etwas genauer an, so fällt auf, dass er Ltaief bei Twente Enschede eigentlich so gut wie nie erste Wahl war, nur in einem Drittel der Partien von Beginn weg ran durfte.
Dies änderte sich in dieser Saison nun schlagartig. Allerdings nicht, weil sich Ltaief bei Twente durchgesetzt hat, sondern weil er neu in Rotterdam spielt. Für Sparta, quasi den kleinen Bruder von Feyenoord, stand der Ex-Basler und -Winterthurer in allen sechs Ligaspielen in der Startformation und konnte in seinem ersten Spiel im August gar treffen.
Noch vor seinem Leihwechsel zu Sparta Rotterdam gab es Gerüchte, Ltaief könnte schon bald in die Schweiz zurückkehren. Spielt er beim niederländischen Mittelfeldclub so weiter wie bisher, dürfte er in der kommenden Saison auch in Enschede wieder mehr Chancen erhalten.
Dominic Hodel FC Basel 1893 FC Twente Enschede FC Winterthur Fussball Fussball International Sayfallah Ltaief Sparta Rotterdam